Stefan Moll (stem)
Sprachassistenten

Kommentar. Welchen Technologien lassen wir Eintritt in welche Lebensbereiche?

Kein Geld für das LAT

Hochschulpolitik. Anfang Mai hat der AStA beschlossen, keine Beiträge mehr für das Landes-Asten-Treffen zu leisten. Bei der Begründung der Statusänderung stellen sich Fragen auf. 

 

 

Forschung. Ein Forschungsteam, bestehend aus Wissenschaftler:innen der RUB und der Universität Bern, hatten eine Studie veröffentlicht, die Hinweise dafür liefert, dass Erstsemesterstudent:innen die aus einem Akademiker:innenhaushalt stammen, mehr Stress erfahren als solche, die aus Nicht-Akademiker:innenhaushalten kommen. Grund dafür könnte die Angst vor dem Verlust des Sozialstatus der Familie sein, wie die Autor:innen vermuten. In der Studie wurde der Cortisol-Level in den Haaren der Probandinnen gemessen. Cortisol ist ein Stresshormon, dass sich bei Ausschüttungen in den Haaren ablagert. Anhand der Analyse der Haare kann über einen langen Zeitraum das Stresslevel einer Person untersucht werden. Die Analysen wurden mithilfe von 71 Proben getroffen. Die Teilnehmerinnen waren alle weiblich, da die Haarsträhnen ausreichend lang sein mussten. Da sich nur wenige Männer mit langen Haaren meldeten, beschloss man, diese aus der Untersuchung auszuschließen, da dies möglicherweise die Ergebnisse verfälscht hätte. Obwohl Akademiker:innenkinder in der Studie eine höhere nachweisbare Stresshistorie aufwiesen, war das subjektiv empfundene Stresslevel jedoch gleich. Das Paper von RUB-Forscherin Nina Minkley und Alex Bertrams von der Universität Bern erschien im Magazin Frontiers in Psychiatry.   

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You will never see my face(book) again!

Internet. Nach ungebremsten Protesten der Black Lives Matter Bewegung muss nun auch Facebook seine Strategie ändern. 

Kontrolle von Infektionsketten

Epidemie. Die Corona-Warn-App ist in den App-Stores erhältlich und wurde bereits millionenfach gedownloadet. Auch Wissenschaftler:innen des Horst-Görtz-Instituts nutzen die App und entwarnen vor Sicherheitsbedenken.

Neue Offensiven

Krieg. Erneut startet die türkische Armee Angriffe auf autonome kurdische Gebiete, nun im Norden des Iraks. 

Mit der Insel der Rüstung für Pokémon Schwert und Schild begibt sich die traditionsreiche Serie auf ein neues Gebiet. Denn anders als in vergangenen Generationen der Spielereihe werden die Titel nicht mehr durch Erweiterungseditionen wie Gelb, Kristall, Smaragd und Co. ergänzt, sondern im Geiste der Zeit, durch DLCs. Die kurze Story ist hierbei sehr zweckdienlich und hat den Nutzen, uns durch die Insel zu führen. Diese lässt sich komplett mit freigestellter Kamera erkunden und ist dabei wesentlich detaillierter, als die karge Naturzone des Hauptspiels, bei der das erstmals möglich war. Neue Pokémon gibt es nicht viele, einzig die Galar-Versionen der Flegmon-Entwicklungsreihe sowie der storyzentrale Kung-Fu Bär Dakuma kommen hinzu. Dafür aber kommen viele alte Pokémon zurück und stehen in der achten Generation künftig auch für Onlinekämpfe zur Verfügung. Außerdem gibt es für kompetitive Spieler:innen einige nette Komfortoptionen, wie einen NPC, der alte Pokémon für Rangkämpfe fit macht.

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Präsidentschaftswahlen

Demokraten. Der Kandidat hat eine schwierige Aufgabe vor sich – die aktuellen Krisen zu navigieren und dabei Wähler:innen aus vielen politischen Richtungen von sich zu überzeugen. 

 

Students for Future

Klimagerechtigkeit. Die Public Climate School der Students for Future ging diesmal in die Online-Runde. Falls Ihr sie verpasst habt, könnt Ihr das Programm sogar nachholen! 

Rassismus an der Uni

Gerechtigkeit. Forscher:innen haben eine Protestaktion organisiert, die die systematischen Rassismusprobleme ihrer Forschung und ihrer Berufswelt aufarbeiten will. 

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