Stefan Moll (stem)
Weltflucht in Bochum

Einzelhandel. Mitte Januar hat Markus Pfeffer den Comicladen Weltflucht in Bochums Innenstadt geöffnet. Derzeit sind nur der Abhol- und Versandservice möglich, doch sobald die Pandemie nachlässt, soll es richtig los gehen. Wir haben mit ihm über die Zukunft des Einzelhandels, gemeinsame Orte und die Ladenöffnung während einer Pandemie gesprochen. 

Werbeverbot für Twitter und Co.

Kommentar. Die Türkei zensiert Twitter und baut Parallelnetzwerke auf.

Studis erhielten Zugriff auf Noten

Berlin. Die Freie Universität Berlin wird derzeit durch eine Reihe selbst gemachter Skandale geplagt.

Rettungsschirm. Bochumer Künstler:innen können hoffentlich ein wenig aufatmen. Denn die Ratsmehrheit hat sich in einer Sitzung des Ausschusses für Kultur und Tourismus darauf geeinigt, den Rettungsschirm für die freie Kunstszene Bochums um 120.000 Euro aufzustocken. Die Einigung kam, nachdem die Linksfraktion bereits im August des vergangenen Jahres einen Antrag auf eine Aufstockung um 180.000 Euro einreichte. „Obwohl die Corona-Krise weiter anhielt, ist unser Antrag immer wieder vertagt und geschoben worden – bis heute. Endlich konnten wir uns mit den anderen Fraktionen auf einen mehrheitsfähigen Kompromiss einigen,“ erklärt die Linksfraktion. Den Kompromiss auf 120.000 Euro verbucht die Grüne Fraktion nun auf ihr Konto: „Auf Initiative der Grünen Fraktion im Rat wurde im Ausschuss für Kultur und Tourismus mit breiter Mehrheit ein weiterer Rettungsschirm für die Kulturszene in Bochum auf den Weg gebracht,“ erklärte die Fraktion.
Die Linksfraktion fordert nun eine generelle Erhöhung der städtischen Ausgaben für die freie Kunstszene. So sollen künftig zehn Prozent des gesamten Kulturhaushalts für die Förderung der freien Szene verwendet werden, anstatt der derzeitigen vier Prozent. Der Förderhöchstbetrag liegt bei 2.000 Euro und ist für die Entwicklung alternativer Produktions- und Präsentationsformate, Recherche-Stipendien zur Erschließung neuer Ideen und Ansätze sowie Investitionen in die eigene Veranstaltungsinfrastruktur vorgesehen.      

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Gelände MARK 51°7

Strukturwandel. Nach sieben Jahren Zusammenarbeit verabschiedet sich Opel endgültig aus Bochum. Die Stadt scheint den Ausstieg gut zu verschmerzen. 

Harmful Humour

Kommentar. Wir sind zu geübt darin, auf ernste Themen reflexiv mit Ironie und Sarkasmus zu antworten. Ein aktueller Ausfall von PARTEI-Politiker Martin Sonneborn verdeutlicht das.

Umstellung geplant

Kommunikation. Nach Plänen der Verwaltung sind die @rub.de-Postfächer für Studierende bald passé, Das Studierendenparlament hat sich in einer gemeinsamen Stellungnahme gegen die Pläne ausgesprochen.

Online-Wahlen

Wahlen. Nach wie vor gibt es keine Möglichkeiten für Online-Wahlen des Studierendenparlaments. Geht es nach Rektor Schölmerich, müsse sich da etwas ändern.

StuPa und AStA

HoPo. 2020 hat sich einiges in der Hochschulpolitik getan. Auch, aber nicht nur wegen Corona. Was waren Erfolge und Misserfolge? Wie geht es demnächst weiter? 

Regionalpolitik. Im September fanden landesweit unter Coronabedingungen die diesjährigen Kommunalwahlen statt. In Bochum änderte sich dabei an den Mehrheiten im Stadtrat wenig. Weiterhin führen rot-grün unter Bürgermeister Thomas Eiskirch die Stadt an. Für Furore sorgte das Vorpreschen von Ratsmitgliedern von „Die PARTEI“ und den Stadtgestaltern. Durch die Bildung einer gemeinsamen Fraktion und abgesprochenen Stimmabgaben füreinander wollten die Ratsmitglieder an Ausschusssitze kommen, die eigentlich FDP und UWG zugestanden hätten. Dabei bildeten FDP und Stadtgestalter in der vergangenen Amtsperiode noch eine gemeinsame Fraktion. Kurioserweise billigte der Kreisverband der PARTEI die Fraktion nicht und äußerte sich auf Twitter: „Wir wollten keine Fraktion. Ratsherren wollten eine und haben eine gemacht. Finden wir schlimm, echt schlimm. Kein zwinkersmiley!“ Auch wurde erstmals das Ruhrparlament direkt durch die Bürger:innen gewählt. Aus Sicht der Bochumer Grünen haben die resultierenden Mehrheitsverhältnisse jedoch für Unmut gesorgt. Denn während es auf Stadtebene locker für rot-grün reichte, war dies auf regionaler Ebene nicht möglich. Dort ist nämlich die CDU die stärkste Partei und koaliert für die nächste Amtsperiode mit der SPD. Nun plant das Parlament, den Nahverkehr im Ruhrgebiet zu verbessern. Dies soll durch einen neu gegründeten Mobilitätsausschuss geschehen. Auch die Wirtschaft wolle man betonen und neben Dienstleistungs- und Logistikgewerbe Fortschritte in zukunftstreibenden Gewerben voranbringen.         

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