Leon Wystrychowski (lewy)
Wenn's um Geld geht...

Sparkasse. Laut einem Bericht von 2018 legt die Sparkassentochter Deka Geld von Kund:innen in Rüstungsunternehmen an – auch in Bochum? 

Zwischen Verortung und Exotisierung

Interview. Die Fachschaft Orientalistik und Islamwissenschaft veranstaltet am 20.5. einen Vortrag mit der irakischen Künstlerin Havin Al-Sindy. :bsz hat im Vorfeld mit ihr und mit Rana El Kabbout vom Fachschaftsrat gesprochen. 

Neoliberalismus sozial verpackt

Studiengebühren. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung will Studiengebühren wieder salonfähig machen und argumentiert mit Sozialverträglichkeit.

 

Nein zur Hetze

Kommentar. Nach 17 Jahren beobachtet der Verfassungsschutz jetzt den islamfeindlichen Blog PI-News.

Ein Studi wohnt selten allein

Wohnheim. Studierende sind diejenigen, die nicht nur bei den Impfungen gerne mal vergessen werden. Während von Öffnungsperspektiven für Kitas und Schulen gesprochen wird, gibt es keinen konkreten Plan für die Unis. Doch während die Dozierenden nach fast zweieinhalb Onlinesemestern so langsam einen Plan haben, sieht die Situation in den Wohnheimen etwas anders aus. Was passiert mit dem privaten und studentischen Leben? Diese Fragen beantwortet Konstantin Schauerte, Sprecher des Wohnheims Auf der Papenburg. 

Neue Zugänge zur Geschichte

Aufarbeitung. Ein Duisburger Pädagoge arbeitet mit muslimischen Jugendlichen die lokale NS-Geschichte auf.

In Nordrhein-Westfalen nichts Neues

Rechtsradikalismus. Trotz Corona und eingeschränktem öffentlichem Leben bleibt die Zahl rechter Gewalttaten in Nordrhein-Westfalen unverändert hoch.  

Zwischen den Fronten

Kommentar. China wehrt sich gegen EU-Sanktionen und trifft dabei unter anderem die Unis in Bochum, Duisburg und Essen.

Fasten in Coronazeit

Ramadan ist der neunte Monat des islamischen Kalenders. Weil dieser sich nach dem Mond richtet, wandert er durch das Sonnenjahr und findet daher jedes Jahr zehn bis zwölf Tage früher statt. Zudem gibt es Muslim:innen, die sich an die aufgrund astronomischer Berechnungen vorhergesagten Daten halten, was den Beginn des Ramadan angeht. Andere richten sich strikter nach den Vorgaben im Koran, denen zufolge, der Monat erst beginnt, wenn in Saudi-Arabien, dem Ursprungsland des Islam, die erste Neumondsichel zu sehen ist, was zu einer Verzögerung von einem Tag führen kann. Der islamischen Überlieferung zufolge wurde im Monat Ramadan der Koran, das Wort Gottes, herab gesandt. Den Vorgaben des Koran zufolge fasten Muslim:innen den gesamten Monat hindurch, was bedeutet, sie verzichten von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang auf Essen und Trinken, auf sexuelle Handlungen und Rauchen. Stattdessen wird besonderer Wert auf das Gebet, das Lesen des Koran und die innere Einkehr gelegt. Bei Sonnenuntergang wird gemeinsam das Fasten gebrochen (Iftar) und gebetet. Am Ende des Monats findet das dreitägige Fest des Fastenbrechens (Eid al-fitr), hierzulande besser bekannt unter dem türkischen Namen Zuckerfest, statt.

:Leon Wystrychowski

Bedeutender Aufsatz
© Damian Gorczany

Interview. Der Aufsatz des RUB-Krisenforschers Prof. Dennis Dijkzeul, den er gemeinsam mit Prof. Kristin Bergtora Sandvik von der Universität Oslo schrieb, wurde in die Sonderausgabe der Fachzeitschrift „Disasters“ aufgenommen, in der die wichtigsten Beiträge der vergangenen 50 Jahre zusammengefasst sind. Wir haben mit ihm über den Aufsatz, Ansätze an die humanitäre Hilfe und Müdigkeitserscheinungen gesprochen.

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