Leon Wystrychowski (lewy)
50.000 Volt für Freund:innen und Helfer:innen

Elektroschocker. Nach immer neuen Rassismus- und Gewaltvorwürfen gegen Beamt:innen bekommen diese Rückendeckung von oben und neue Waffen.  

Ballungszentrum mit Bildungslücken

Bildungsbericht. Laut dem Bildungsbericht stieg im Ruhrgebiet zuletzt der Anteil der Hochschulabsolvent:innen, trotzdem bleibt das Bildungsniveau vergleichsweise niedrig.

Das Spiel der Freiheit

Pressefreiheit. Im Moment scheint nur die psychische Gesundheit des Wikileaks-Gründers einer Auslieferung in die USA im Weg zu stehen. Der Präzedenzfall im Falle einer Verurteilung bringt die Pressefreiheit weltweit in eine prekäre Situation. Hier ein Überblick:

Zuhause der neue Campus

Uni-Alltag. Wie lief der Universitätsbetrieb während der Corona-Pandemie? Wie wurde mit den unterschiedlichen Herausforderungen umgegangen, und wie gut haben Konzepte funktioniert? Ein kurzer Überblick über die Entwicklungen des Jahres.

Arm und akademisch

Arbeitsverhältnisse. Laut Studien des DGB waren Arbeitsbedingungen an deutschen Hochschulen schon vor Corona miserabel. Besonders schlecht steht wieder einmal NRW da.

Mobilität. Aufgrund eines technischen Problems können die QR-Codes auf den bereits gedruckten Semestertickets der RUB nicht mehr gelesen werden. Die für die Panne verantwortlichen Stadtwerke Dortmund haben nach eigenen Angaben den Fehler mittlerweile behoben, trotzdem werden die Studierenden aufgefordert, die Tickets neu auszudrucken, um mögliche Komplikationen mit Kontrolleur:innen zu vermeiden. Studis, die bereits Bekanntschaft mit uneinsichtigen oder uninformierten Kontis gemacht und ein „erhöhtes Beförderungsentgelt“ aufgebrummt bekommen haben, werden gebeten, sich an den Allgemeinen Studierenden Ausschuss (AStA) zu wenden, dieser leitet ein sogenanntes Kulanzverfahren ein. Der AStA weist auf seiner Website indes darauf hin, dass das Ticket auch als PDF oder Foto auf dem Handy gültig ist, allerdings müssten „bestimmte Ticketmerkmale (zum Beispiel Barcode, Name, Geburtsdatum, etc.) in einer angemessenen Größe (Barcodegröße mindestens 2,5 cm x 2,5 cm)“ dargestellt werden. Zudem wird betont, dass die Studierenden dafür verantwortlich seien, dass ihr Handy nicht defekt und der Akku geladen sei. Weitere Infos gibt es unter: asta-bochum.de/informationen-zum-vrr-und-nrw-semesterticket. Das Ticket kann beim e-Campus, in den sich seit diesem Semester endlich alle auch ohne Chipkarten-Lesegerät einloggen können, abgerufen, gedownloadet und ausgedruckt werden. Ebenfalls abrufbar ist es unter nrw-ticket.uv.ruhr-uni-bochum.de/Login.aspx.

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Befreiungskampf in der Westsahara

Kommentar. Seit 1975 hält Marokko die Westsahara besetzt und plündert sie aus, größter Kunde ist die EU. Nun könnte es zum bewaffneten Aufstand kommen.

Wie sieht es auf der Welt aus?

Weihnachten wird von vielen Menschen weltweit gefeiert - aber nicht überall gleich, nicht zur gleichen Zeit und nicht nur von Christ:innen. 

Krippe dreier Weltreligionen: die arabische Welt

Interview. Christ:innen und Muslim:innen eint der Glaube an Jesu — allerdings mit einigen Unterschieden. :bsz sprach mit dem Islamwissenschaftler Dr. Abdolah Hoveyes.

Infektionsschutz. Die Schüler:innen des Essener Hugo-Kükelhaus-Berufskollegs (HKB) haben zum Streik aufgerufen. Standen bei bisherigen Schulstreiks zumeist das mehrgliedrige Schulsystem, hohe Bildungskosten für die Familien der Schüler:innen oder die Verkürzung des Abiturs im Fokus, so geht es diesmal primär um den Infektionsschutz: „Wir haben Angst, Oma und Opa zu infizieren. Angst, uns selber anzustecken“, heißt es in einer Erklärung der SV. Dabei machen die Schüler:innen zugleich klar, dass Gesundheit eine hoch soziale und politische Frage ist: So werfen sie die Frage auf, weshalb aktuell auf Einschränkungen und Verantwortung im privaten Bereich gesetzt wird, die verantwortlichen Politiker:innen letzteres in Bezug auf die Schule aber vermissen ließen. Sie fordern eine Halbierung der Klassen und einen „Hybrid-Unterricht“ im Zwei-Wochen-Takt, um Schüler:innen und Lehrer:innen zu schützen. Diesen wollen sie mittels eines unbefristeten „Hybrid-Streiks“ durchsetzen, wie SV-Sprecherin Luisa Maria Cagnazzo laut NRZ erklärte. Darüber hinaus forderten die HKB-Aktiven andere Essener Berufsschüler:innen auf, sich ihrem Streik anzuschließen. Zwar gibt es bislang keine Berichte darüber, dass diese dem Ruf Folge leisten, positives Feedback gab es allerdings via Social Media. Auch Lokalmedien berichteten. Laut Perspektive Online verzeichneten die HKB-Schüler:innen bereits einen ersten Erfolg: So sei der ÖPNV entsprechend der Kritik, Busse und Bahnen seien auf ihrer Strecke überfüllt,
kurzfristig aufgestockt worden.           

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