Jan-Krischan Spohr (kjan)

Namen. Bei den Olympischen Spielen werden die Begrifflichkeiten für Viele schnell verwirrend, darum hier eine kurze Erklärung für alle, die sich fragen, ob Olympia und Olympiade nun das gleiche bedeuten:

Olympia: Der heutige Ort Olympia liegt nahe der gleichnamigen religiösen Stätte, die in der griechischen Antike ein Heiligtum des Zeus war. Sie liegt auf der nordwestlichen Peloponnes und war der Austragungsort der ersten Olympischen Spiele.

Olympische Spiele: Die Olympischen Spiele waren ein Sportereignis im antiken Griechenland, die zwischen 776 v. Chr bis 393. n. Chr. stattfanden. Archäologisch nachweisbar ist ihre Existenz jedoch erst seit 700 v. Chr. Ursprünglich Teil der Panhellenischen Spiele, gesamtgriechisch stattfindender religiös-sportlicher Wettkämpfe, gibt es viele Mythen zu ihrer ersten Entstehung, alle haben jedoch eine Verbindung zu den Göttern gemeinsam. Mindestens so wichtig, wenn nicht wichtiger als der sportliche Wettkampf, war demnach die Ehrung der Götter. Anknüpfend an die griechische Tradition fanden 1896 die ersten modernen Olympischen Spiele in Griechenland statt.

Olympiade: Bei dem Begriff Olympiade handelt es sich eigentlich nicht um ein Synonym der Olympischen Spiele. Vielmehr beschreibt er die Zeit zwischen Spielen, also einen vierjährigen Zeitraum, der entweder mit dem Anfang der nächsten Spiele oder dem Anfang des Jahres, in dem die nächsten Spiele stattfinden, endet. Bereits in der Antike wurde der Begriff jedoch trotzdem in manchen Fällen als Synonym mit den Spielen verwendet.

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Leichtathletik auch lokal sehr präsent

Leichathletik seit 1848 

Schneller, höher, weiter: Das Herzstück der Olympischen Spiele hat auch in Nordrhein-Westfalen eine große Gemeinde. Auch der VfL Bochum hat die Leichtathletik tief in seiner DNA. 

Doping Skandale aus Russland hören nicht auf

Kommentar. Nach dem ersten Staatsdoping-Skandal während der Winterspiele in Sochi 2014 sah es zuerst aus, als könnte Russland dieses Jahr vielleicht teilnehmen. Warum und wieso sie nun doch gesperrt sind, lest Ihr hier.

Dinos zurück in Bochum

Stadtbild. Nach dem großen Erfolg der Aktion 2019 bringt Bochum Marketing die „Dino-City“ zurück! Die 33 lebensgroßen Figuren sind über das Stadtgebiet verteilt und können vom 8. Juli bis 22. August bewundert werden. An den bei der Firma Bernd Wolter Design gemieteten Urzeit-Lebewesen findet ihr Plaketten mit Infos und einem QR-Code, mit dem ihr an einer Rätseltour teilnehmen und Preise gewinnen könnt. Eine Tour lohnt sich auf jeden Fall, und wir wollen nichts vorwegnehmen. Ein paar Infos zu den Dinosauriern, was diese oft missverstandenen Lebewesen ausmacht und zu der Wissenschaft, die sich mit ihnen auseinandersetzt, haben wir trotzdem für euch zusammengetragen. 

Sommerkonzert. Die niedrigen Infektionszahlen und voranschreitende Impfkampagne machen es möglich: seit einigen Wochen gibt es wieder Konzerte. Nicht ganz im gewohnten Format, meist draußen und mit Abstand. Aber Live-Musik gibt es endlich auch wieder abseits von Streams. Neben Konzerten und Festivals großer Veranstaltungsfirmen und Künstler:innen, gibt es auch viele kleinere Events, umsonst und offen für alle. Ein solcher Tag soll das Feministische Sommerkonzert einer Gruppe aus Witten sein. In Kooperation mit dem Jugendcafé „Treff Witten“ gibt es am 25. Juli in der WERK*STADT Witten an der Mannesmannstraße 6 Live DJ-Sets und Konzerte von FLINTA*s (Frauen; Lesben; inter, nicht-binäre, trans und agender Personen und das Sternchen für Leute, die sich nicht in einem der Begriffe wiederfinden aber trotzdem zu einer marginalisierten Gruppe gehören). Konzerte gibt es dabei von SIC, Yansn, Breezy und Sets von n7zza und female paranoia. Genaueres zu den Artists findet ihr auf der Instagram-Seite der Veranstalter:innen (@fem_gr). Los geht es um 15 Uhr, und um 22 Uhr ist Schluss. Das Event ist offen für alle, soll jedoch ein sicherer Raum sein. Ein Awareness-Team soll dafür sorgen, dass dies möglich ist und jegliches Diskriminierendes Verhalten wird nicht geduldet. Also Picknickdecken einpacken und Sonntag auf nach Witten.

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Gutachten stellt Überwachunspraktiken in Frage

Datenschutz. Die Diskussion um Online-Prüfungen bleibt kontrovers. Ein Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte soll nun die Grundlage für Klagen gegen Überwachungspraktiken werden.

Wohnungslose. Ähnlich wie gastronomische Betriebe musste auch die Bochumer Suppenküche aufgrund der hohen Inzidenzzahlen während der Pandemie öfter schließen oder durfte Gäste nicht vor Ort bewirten, sondern Speisen nur liefern oder zur Abholung bereitstellen. Seit Anfang Juli darf sie nun auch wieder in ihrer Lokalität im Fliednerhaus in der Nähe des Stadions Speisen ausgeben, wenn auch aktuell nur 25 Sitzplätze statt der üblichen 90 angeboten werden können, um weiterhin die Hygienevorschriften einzuhalten. Die Suppenküche ist ein gemeinnütziger, überparteilicher und überkonfessioneller Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, Bedürftigen mehrmals die Woche warme Mahlzeiten anzubieten. Auch das Akademische Förderwerk ist Partner des Vereins und liefert warme Mahlzeiten und kooperiert mit der Ruhr-Universität für gewisse Lehreinheiten. Während der kalten Jahreszeiten bietet sie auch wöchentlich eine „Wärmestube“ zum Aufwärmen an, bei der unter anderem warme Getränke verteilt werden. Im Fliednerhaus ist die Suppenküche seit 2018 ansässig, als dieses von der Stadt an sie, die Diakonie und die Aufsuchende Medizinische Hilfe übergeben wollte. Konzipiert ist das Gebäude auch als Notschlafstelle für Wohnungslose. Die Suppenküche existiert in Bochum nunmehr seit 25 Jahren und feierte kurz nach ihrer Wiedereröffnung dieses Jubiläum. Während der Pandemie waren Wohnungslose und anderweitig Hilfsbedürftige noch mal besonders auf die Hilfe gemeinnütziger Vereine angewiesen, besonders in Fällen, bei denen
Konzepte der Stadt nicht ausreichen.               

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Impfkampagne der Ruhr - Uni läuft

Impfungen. An der RUB können sich Beschäftigte nun impfen lassen. Um einen Regelbetrieb zu gewährleisten, müsse man jedoch alle Studierenden impfen, lautet die Forderung.

Neues Gesetz in Spanien macht Hoffnung auf mehr Gleichheit

Menschenrechte. Die spanische Regierung plant eine Vereinfachung der Anpassung des Namens und des Geschlechts beim Standesamt. Eine Änderung, die vielen trans Menschen zugutekommen würde, immer noch Lücken hat und bei den Konservativen auf Ablehnung stößt.

Neues Zertifikat gibt Studierenden

Zertifikatsstudium. Bereits vorhandene Angebote sichtbar zu machen gehört zu den Zielen eines neuen Zertifikatsprogramms des Institut für Genozid- und Diasporaforschung. Angesprochen werden dabei Studierende vieler Fachrichtungen.

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