Jan-Krischan Spohr (kjan)
Neue Auflagen für Nutzung

Das ist jetzt wieder Motto in der Universitätsbibliothek, auch am Sitzplatz. Schlechte Belüftung, fehlende Abstände und steigende Infektionszahlen haben es nötig gemacht. Doch nicht alle sind zufrieden mit dieser Regel. Sind die Unis zu radikal in der Härte ihrer Maßnahmen? Oder reicht auch das noch nicht, und wir brauchen überall 2G? 2G+? Voll und eng wird es währenddessen auf den Weihnachtsmärkten, auch in Bochum. Können die Maßnahmen dort überhaupt durchgesetzt und überprüft werden? Welches Risiko stellen solche Veranstaltungen für die Gesundheit aller da, ob man hingeht oder zuhause bleibt?  

Das und mehr in dieser Ausgabe! 

:Die Redaktion

 
Unikino wieder am Start

Die Filmvorstellungen des SKF im HZO 20 gehen endlich wieder los. Ihr könnt Euch auf ein Weihnachtsprogramm und hoffentlich ein volles nächstes Semester freuen. 

Neue Verschärfungen am Campus

Neue Regeln und härtere Maßnahmen scheinen in allen Lebensbereichen anzustehen, auch an der Uni. Was sagen die Studis dazu?

 
New Music in Town!

Das vierte IDLES-Album ist da, und liefert einen Sound, den viele nicht erwartet haben. Doch wird es den Vorgängern gerecht? 

 
Liebe auf dem universitären Weg

Kommentar. Dating extra für Studis der RUB! Eine Nische, die nun endlich geschlossen ist.

 

Bochums Nationalsozialistische Geschichte

Als Verwaltungssitz des Gaues Westfalen-Süd war Bochum ein zentraler Ort für die Organisation der Nazi-Verbrechen, und wird oft als Hochburg der NSDAP angesehen. Eine Stadt, deren Stadtbild wie das vieler deutscher Städte geprägt ist von Namen von Opfern, Stolpersteinen und Erinnerungsorten. Doch nicht nur die Opfer des Nationalsozialismus prägen und prägten die Stadt, auch die Täter spielen eine wichtige, wenn auch verschwiegene Rolle, denn die Traumata der Leidtragenden endeten genauso wenig mit dem Krieg wie der Einfluss derjenigen, die ihnen ihr Leid angetan haben. 

Gefährliches Gedankengut am Campus

Probleme mit Rechtsextremismus gibt es an Unis nicht nur in einer Form. Neben gewaltbereiten Neonazis im Hörsaal fällt menschenfeindliches Gedankengut auch bei Profs immer wieder auf. 

 

Bei Lebendig Nacht am Samstag im JunkYard Dortmund konnte man das erleben, was erst seit kurzem in diesem Ausmaß wieder möglich ist: düstere Räume, schwitzende Leute, blitzende Lichter und allgemeine Ekstase. Dass sich nicht alles wie früher anfühlt, lag vor allem daran, dass man solche Nächte gern im Nachhinein verklärt. Kurz nach 0 Uhr, im Regen und Wind in die Schlange vor der Location stellen, über das wohl gewählte Outfit noch eine dicke Jacke gezogen. Drin angekommen, erstmal warm werden und sich auf die Musik einlassen. Eine Stunde, ein überteuertes Red Bull und viele Fragen, ob man Feuer oder „Dinger“ hat, später kam man langsam in die richtige Stimmung, und die blieb dann auch für den Rest der sehr langen Nacht. Was folgte, war ein typischer Rave mit allen üblichen Höhen und Tiefen, die meisten Tiefen waren zum Glück die Bässe und der lange Weg nach Hause auf sehr ausgetanzten Beinen.

:kjan

 
Alles neu

Die Ruhr-Universität Bochum hat einen Rektor. Das war ehemals Prof. Dr. Axel Schölmerich dessen Nachfolge Prof. Dr. Dr. h. c. Martin Paul am 1. November angetreten ist. Außerdem haben wir unsere Kanzlerin Dr. Christina Reinhardt – die in ihrem Amt auch Teil des Rektorats ist. 

 
Mensen

Kommentar. So geht es nicht weiter! Wenn die Studis auf den Campus zurückkehren müssen, dann müssen das auch warme, bezahlbare Speisen.

 

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