GastautorIn
Treibgut präsentierte „Read & Roll“ im KulturCafé
Melody hat sich kurz vor Beginn der Show für die Offene Bühne gemeldet – schade, wenn sie’s nicht getan hätte. Foto: mar

Für die Literaturinitiative Treibgut luden am 1. Juni Marock Bierlej (:bsz-Leserinnen als Marek Firlej bekannt) und Felicitas Friedrich ins KulturCafé zum „Read’n’Roll“, einer bunten Mischung aus Lesung und Poetry Slam, ein, die – großzügig betrachtet – einen roten Faden erkennen ließ.

Antwort auf: „Gemeinsame Ekstase“ (:bsz 1084)

Unser Redakteur Marek hat sich in der :bsz 1084 über Menschen ausgelassen, die auf Konzerten nicht in Ekstase aufgehen, sondern sich über Moshpits aufregen. Selbstverständlich hat er damit nie beabsichtigt, Menschen mit Behinderung zu beleidigen. Unseren Leser Maxim hat er trotzdem getroffen. Ein Leserbrief.

Kulturhaus Thealozzi lud am vergangenen Freitag zum „Ferrückten Bogramm“
Geschichten, Getränke, Anekdoten und Livemusik: Whisky­lesung im Kulturhaus Thealozzi. Foto: Johannes Rüter
Am 20. Mai lud das Kulturhaus Thealozzi zum „Ferrückten Bogramm“ ein. Musiker verschiedener Genres und Wortakrobaten mit Anekdoten, Satiren und kleinen Schauspielereien boten in acht Acts einen bunten Einblick in die Kreativschmieden des Ruhrgebiets. 
 
Plurale Ökonomie: Vortrag zur Vielschichtigkeit in der Lehre
Plurale Ökonomik: Gegen die theoretische Monokultur in der Wirtschaftslehre richten sich einige Studierende der RUB. Bild: Plurale Ökonomie

Brauchen wir wirklich ständiges Wirtschaftswachstum? Sollten wir wirklich Natur- und Humankapital als monetären Wert ausdrücken? Und wie steht es um die politische Performativität von Wirtschaftstheorien? Wir brauchen Antworten.

 
Kommentar: Straßenstrich in Dortmund bleibt geschlossen

2011 erklärte Dortmund das gesamte Stadtgebiet zum Sperrbezirk für Straßenprostitution. Die Prostituierte Dany K. klagte deswegen durch alle Instanzen gegen den Verlust ihres Arbeitsplatzes. Nun bestätigte das Bundesverwaltungsgericht die Rechtmäßigkeit des Verbots. Die pauschale Kriminalisierung der Straßenprostitution löst aber keine sozialen Probleme, sondern verdrängt und verschärft sie lediglich.  

Grußwort von der FSVK – Fachschaften: Eine erste Anlaufstelle für Studierende

Ein Tipp: Schaut zu Beginn eures Studiums doch mal bei Eurem Fachschaftsrat (FSR) vorbei! Der FSR vertritt die Interessen der Fachschaft, in der Du bist. Er organisiert kulturelle Veranstaltungen wie Fachschaftsparties und Ersti- und Fachschaftsfahrten.

Grußwort vom SHK-Rat, der Anlaufstelle für studentische Hilfskräfte
Rike Müller, Mitglied im SHK-Rat. Foto: privat

Der SHK-Rat ist die Interessensvertretung der Hilfskräfte, die noch keinen Hochschulabschluss haben. Mit dem Hochschulzukunftsgesetz hat der Landtag für diese eine Art Personalvertretung „light“ in Form einer Vertretung der Belange studentischer Hilfskräfte geschaffen – an der RUB ist diese seit Januar im Amt.

Essay: Ob Köln, Istanbul oder Frankfurt – der Feminismus demonstrierte
Auch lange nach dem Wahlrecht: Der Weltfrauentag bleibt wichtig und spannend. Historisches Plakat 1914.

Sexualisierte Gewalt ist seit der Kölner Silvesternacht ein Dauerthema. Vergangenen Samstag demonstrierten nun etwa 4.000 Menschen in Köln – gegen Sexismus und gegen die fremdenfeindliche Instrumentalisierung der Geschehnisse. Anlass der linken feministischen Demonstration war der vorausgegangene Weltfrauentag am 8. März. Auch andernorts wurde um jenes internationale Datum herum für Frauenrechte demonstriert. In der Türkei stellten sich mutige Frauen trotz Polizeigewalt gleich zweimal gegen das autoritäre Regime.

Niederländischer Syrien-Veteran wegen Tötung von IS-Kämpfern festgenommen
Für viele ein Held: Eine Petition zur Unterstützung von Jitse Akse haben schon über 65.000 Menschen unterzeichnet. Screenshot: Facebook

Im Frühjahr 2015 war der ehemalige Elitesoldat Jitse Akse für zehn Monate nach Nordsyrien gereist, um dort die kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG beim Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) zu unterstützen. Vergangenen Monat wurde der 47-Jährige in den Niederlanden überraschend verhaftet. Für die Tötung von IS-Kämpfern im Krieg droht Akse nun eine Anklage wegen mehrfachen Mordes. Im öffentlichen Diskurs erfährt er jedoch viel Sympathie.

Ein Deutscher wollte in Syrien etwas gegen den IS ausrichten
Mit den kurdischen YPG kämpfte Christian Haller sieben Monate lang gegen den IS. Cover: riva Verlag

Christian Haller hatte in Deutschland ein normales, geregeltes Leben, mit gutem Job und fester Beziehung. Dennoch reiste er im November 2014 nach Syrien, um auf kurdischer Seite gegen den Islamischen Staat (IS) zu kämpfen. Nach sieben Monaten kehrte er ernüchtert zurück. Inzwischen hat Haller über seine Beweggründe und Erfahrungen ein Buch geschrieben, das interessante Einblicke in diesen Krieg gewährt.

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