GastautorIn
Friedensmarsch in der Kölner Innenstadt
Lamya Kaddor und Fatih Çevikkollu sprachen bei der Kundgebung: Danach setzte sich der Friedensmarsch in Bewegung.Foto: Jan Turek Collage: kac

Demonstration. Am vergangenen Samstag protestierten in Köln etwa 3.000 MuslimInnen und FreundInnen unter dem Motto „Nicht mit uns” gegen den Terror. Das waren zwar weniger als erwartet, die Botschaft war trotzdem unmissverständlich.

Änderung im MZ bringt auch studentische Programmkonferenz

Leserbrief.  Die :bsz schrieb über die Änderungen im MZ. Die studentische Programmkonferenz wurde anscheinend vergessen.

Im drei Kontinente verbindenden Reich lebten nicht nur TürkInnen
Das Jahr 1922 brachte der Türkei ihre nationale Souveränität – und besiegelte das Ende des gleichberechtigten Zusammenlebens in einem Vielvölkerstaat.

Essay. Das Osmanische Reich war ein Vielvölkerstaat und profitierte seit dem ausgehenden Mittelalter von Einwanderung. Die damit verbundene Offenheit gegenüber Minderheiten wird bei der aktuell von Erdoğan betriebenen Rückbesinnung aufs Osmanische gerne vergessen.

Obdachlose am Buddenbergplatz im Gespräch
Schweres Leben: Totti hat auf der Straße Einiges durchgemacht. Foto: Jan Turek

Soziales. Obdachlose sind vielen Menschen ein Dorn im Auge. Die Minderheit wird stigmatisiert, entmenschlicht und mit Vorurteilen betrachtet. Die :bsz war am Wochenende auf der Platte am Buddenbergplatz hinter dem Hauptbahnhof, um die Betroffenen selbst zu Wort kommen zu lassen. 

Durchschnittliche Müllproduktion in Deutschland höher als im europäischen Vergleich
Mülleimer in Hamburg animieren zu ihrer Benutzung: Doch leider ist nicht nur der Müll, der auf der Straße landet, problematisch. Foto: Marek Firlej.

Ökologie. ForscherInnen warnen, dass die globale Müllproduktion mindestens bis 2075 wachsen und damit zum größten Umweltproblem neben dem Klima wird – trotz gestiegenem grünen Bewusstseins. Wie sieht es aber heute müllmäßig in Deutschland und Europa aus?

Politik-Prominenz arbeitet sich durch die Stadt
Hinter dem Zapfhahn, auf der Bühne oder im Kino: Überall in der Bochumer Innenstadt kann man auf wahlkämpfende PolitikerInnen stoßen. Fotos und Collage: Jan Turek

Politik. Die heiße Phase vor der Landtagswahl läuft. In der vergangenen Woche haben die Grünen, die Linken und die CDU drei völlig unterschiedliche Veranstaltungen organisiert. Die :bsz war vor Ort.

Musst Du die volle Summe bezahlen, wenn Dir Dein Nachweis abhanden geht?
Wild am Feiern, die Verzehrkarte geht verloren, 50 Euro werden fällig: Aber ist das wirklich zulässig? Foto: Ellen Ordóñez

Juristische Kolumne. Mit Semesterbeginn gehen auch die Start-Partys in den Clubs der Stadt wieder los. Die meisten Etablissements überreichen uns beim Eintritt eine Verzehrkarte, auf der Getränke verbucht und am Ende des Abends bezahlt werden. Doch was ist, wenn diese verloren geht? 

Peaceful Demonstration for tolerance and humaneness
Antifa-activists trying to impede the convention while protesters celebrated Cologne’s cosmopolitan attitude. Well-known politicians like Cem Özdemir and Hannelore Kraft also showed support. Foto und Collage: Jan Turek

:bsz International. Last weekend, Germany’s national-conservative party AfD (Alternative for Germany) held its national convention in Cologne’s Maritim Hotel. In response, thousands of protesters came and voiced their opinions against racism.

Diskussion: Gerald Knaus und Hans Vorländer diskutieren Populismus in der Gesellschaft
Der Architekt von Merkels Flüchtlingsdeal und der Pegida-Experte: Gerald Knaus (links) und Hans Vorländer.  Foto: Jan Turek

Politik. Trump, Pegida und Co.: Die Stiftung Mercator lud vergangenen Mittwoch zu einer Podiumsdiskussion in Essen. Das Credo der eingeladenen Experten aus Forschung und Politik: Die Demokratie ist gefährdet, aber wehrhaft. 

Die ideologische Orientierung an Öcalan ist noch kein Terrorismus
Auch von der Kriminalisierung betroffen: Fahnen der Frauenorganisation Jinên Ciwanên Azad (rechts im Bild) und der syrisch-kurdischen Frauenverteidigungseinheiten YPJ (links im Bild). Hier gezeigt bei einer feministischen Demo in Köln 2016. Foto: strassenstriche.net (CC BY-NC 2.0)

Kommentar. Die Symbole zahlreicher kurdischer Organisationen wurden vom Bundesinnenministerium Anfang des Monats verboten. Dieser deutsche Kniefall vor Erdoğan ist ein Akt behördlicher Willkür und widerspricht drastisch der Meinungsfreiheit sowie der Vernunft.

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