Eugen Libkin (euli)
Vertrauen ist gut, Verbot ist besser

Das Alkoholverbot ist eine gute Sache für die Städte des Ruhrgebiets. Wer kennt es nicht? Man kommt gerade an dem Bahnhof oder einem öffentlichen Platz an und man sieht direkt eine Gruppe alkoholisierter Menschen … 

ZwangsarbeiterInnen in Stahlhausen: Stadtrundgang klärt auf
Die Baarestraße in Bochum-Stahlhausen: Wolfgang Dominik (r.) referiert über Bedingungen der ZwangsarbeiterInnen. Foto: euli

Der Bochumer Verein gehörte zu den größten Rüstungsproduzenten des Nazi-Regimes und wurde bis 1945 mehrfach als „nationalsozialistischer Musterbetrieb“ ausgezeichnet. Während des Zweiten Weltkrieges raubten die FaschistInnen die nötigen ArbeiterInnen aus den besetzten Gebieten, größtenteils aus der Sowjetunion, die sie unter sklavenähnlichen Bedingungen für ihre Zwecke einsetzten: Die etwa 32.000 ZwangsarbeiterInnen zwischen 8 und 80 Jahren kamen so nach Bochum. 

Erdoğan auf Versöhnungskurs: Israel und Russland
Streit beigelegt: Erdoğan und Putin haben sich wieder lieb. Bild: flickr/DonkeyHotey (CC BY 2.0)

Nach politischen Pleiten ist die Türkei in eine internationale Isolation manövriert worden und hat deutlich weniger Freunde als noch vorher. Aus diesem Grund peilt der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan einen Kurswechsel seiner Politik an und bändelt mit denen, die er vorher verspottet hat.

Bei den diesjährigen Wahlen für die vier studentischen Senatssitze am 14. Juni bekamen aus den vier Wahlkreisen aller Fakultäten der Uni folgende Kandidaten jeweils die meisten Stimmen: Wahlkreis 1 Marco Scheidereit (98/181), Wahlkreis 2 Nina Seydel (118/170), Wahlkreis 3 Lennert Brinkmann (209/288), Wahlkreis 4 Felix Pascal Joswig (291/368). 

Am 17. Juni feierte der Gesundheitscampus Tag der offenen Tür und obgleich das Wetter nicht mitspielte, versammelten sich viele Gäste, um das breite Programm zu genießen. 

Glosse: Brot und Spiele reloaded: Massenspektakel in Zeiten von TTIP
Aus den Augen, aus dem Sinn: Die EM kickt wichtige Themen aus unserem Bewusstsein. Illustration: kac

Millionen von Deutschen freuen sich auf ein Ereignis der Superlative und hoffen auf ein wiederkehrendes Sommermärchen: Die Europameisterschaft im Männerfußball steht an. Schließlich braucht der/die Deutsche ab und an Ablenkung von der Tristheit der Politik und des eigenen Lebens. Dass aber hierbei (mal wieder) die große Gefahr besteht, dass PolitikerInnen und LobbyistInnen unliebsame Gesetze oder Handelsabkommen an der Bevölkerung vorbei durchdrücken, vergessen die Deutschen nur zu gern. Lieber wird gesoffen, Fähnchen geschwungen und beim Public Viewing gegröhlt. 

Nach Button- „Eklat“: LiLi-Vorwürfen wurde im StuPa widersprochen
Sorgen für viel Aufregung: Politische Buttons für die Solidarität mit den KurdInnen. Illustration: kac

Die VertreterInnen der AStA-Koalition haben in der letzten Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa) am 31. Mai die Vorwürfe der Linken Liste  zurückgewiesen: Die LiLi hatte vorgeworfen, dass die AStA-Vorsitzende Nur Demir (IL) aus politischen Gründen gefordert hatte, politisches Material des kurdischen Studierendenverbandes YXK am Lili-Tisch zu entfernen  (siehe :bsz 1086). Das Vorgehen sei mit den Auflagen der Veranstaltung konform gewesen.

Als Germanist geht Eugen gerne ins Bochumer Schauspielhaus.

Mehr Freiheiten bei der Auswahl

Bachelorstudis aufgepasst: Ab dem Wintersemester 2016/17 gibt es Änderungen in der Kreditierung des Optionalbereichs. Damit sollen die Studis mehr Freiheiten bei der Auswahl ihrer Kurse haben.

Unter der Leitfrage „Darf Theologie sich Wissenschaft nennen?“ untersucht seit Mai ein Forschungsteam an der RUB die Wissenschaftstauglichkeit der katholischen Theologie. 

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