Eugen Libkin (euli)
Finanzen: Ein Überblick über die Kosten Bochumer Neubauten

Kunstmuseum

Die Dachsanierung wird doppelt so teuer wie geplant: 1,2 Mio. Euro statt 600.000 Euro

Der Grund: Vorher nicht bekannte notwendige Neuerungen der Dachentwässerung und eine von der Gebäudeversicherung geforderte Spezialverglasung. Außerdem: notwendige Asbestsanierung und Brandschutzmaßnahmen.

Bochum: Aktive gesucht für umfassende Umweltschutzaktionen
Hang in there: Fledermäuse an der RUB freuen sich auf fleißige HelferInnen. Foto: Juvenile Mariana/flickr

Freiwillige vor: Der seit 1983 in Bochum aktive Arbeitskreis Umweltschutz Bochum e. V. (AkU) benötigt momentan HelferInnen für den Fledermausschutz im Kalwes-Wald neben der RUB. Mit Euch und einem ganzen Bündel an Maßnahmen sollen die seltenen, nützlichen Tiere geschützt werden. 

Krank: Ein Zustand, bei dem das körperliche oder geistige Wohlbefinden beeinträchtigt ist. Da der Sommer nun zu Ende ist, hält der Herbst mit seinem kalten und regnerischen Wetter Einzug, was zur Erkrankung vieler Menschen führt. Erst ist man kränklich; man hat eine laufende Nase und etwas Husten.

Kommentar: Wissenschaft, Forschung, Lehre und Genderwahn mit Apostrophen und Unterstrichen
Eine haarige Angelegenheit, dieses Gendern: Doch eigentlich sind wir doch alle Menschen. Foto: ken

Für die Gleichberechtigung in der deutschen Sprache und um die Frau endlich auf die Bühne der Linguistik zu heben, erschienen 1980 die „Richtlinien zur Vermeidung sexistischen Sprachgebrauchs“,  eine feministische Sprachkritik gegen die vorherrschende „Maskulinguistik“. Heutzutage haben deutsche Unis die mit modernen Gender-Mainstream gefütterten TeenagerInnen am Kragen, die ihre Umwelt nur noch mit weiblichen Endungen, Unterstrichen, Sternchen, Apostrophen und sonstigen Anhängseln kategorisieren und ansprechen können. Aber muss die Sprache wirklich so künstlich verformt werden, um auch den besondersten Studi zu erreichen?

„ExpertInnen“ meckern über Ballerspiele
Bekannter Blickwinkel: aus dieser Perspektive werden in Ego-Shootern Gefechte ausgetragen und Kampagnen gespielt. Bild: ken

Die Amokläufe in Würzburg und München sorgten für einen medialen Aufschrei nach den Ursachen solcher Gewaltbereitschaft. Schnell fielen ExpertInnen und PolitikerInnen in ihren alten Erklärhabitus zurück und trieben wieder die seit 2002 anhaltende Debatte um sogenannte „Killerspiele“ an. Ein Verbot dieser Spiele würde auch die Amokläufe verhindern, argumentiert etwa an prominentester Stelle der Innenminister de Maizière nach den Angriffen. Anstatt jedoch an den Kern zu stoßen, wird so nur ein alter Sündenbock reanimiert. Deutsche 08/15-Politik? Intelektuelle Ohnmacht?

„Eine Mischung aus Schach und Poker“: Magic the Gathering
Müde, aber glücklich: Max P. Ist endlich am Ziel beim GP Stockholm angekommen. Foto: euli

Ein Magic Grand Prix stand an – und dieses mal in der schönen Stadt Stockholm. Für ungefähr 1.200 Leute ein Grund, in die Metropole zu reisen und um das 10.000 Dollar schwere Preisgeld zu spielen. Einer von ihnen ist Max Pritsch aus Hamburg, der sich am Ende einen der heiß begehrten Plätze in der Top 8 erkämpfen und so eine Einladung für die Pro Tour Honolulu gewinnen konnte. 

Kommentar: Killerspiele als Ursache für Amokläufe und Gewalt?
So wird man zum Killer: Mit der Waffe rumrennen und Arznei einsammeln. Foto: euli

Die durch den Amoklauf von München wieder hochgekommene Debatte um das Verbot von „Killerspielen“ ist eine grauenhafte Angelegenheit. Dass der Amokläufer aus München „Counter Strike“ gespielt hat, mag ja sein, doch machen es sich sogenannte ExpertInnen und PolitikerInnen sehr einfach, wenn sie an ihrer monokausalen Erklärung festhalten und die Verantwortung im Sündenbock Killerspiele sehen. 

Als leidenschaftlicher Seriengucker kennt Eugen die Vorteile des heimischen Schauens.

Glosse: Gotta eat ’em all: Kannibalismus unter Pokémon
Du bist, was du isst: Proteinbonbons fördern die Entwicklung. Karikatur: kac

Sofern Ihr die letzten Wochen nicht hinter einem Felsen gelebt habt, müsste Euch Pokémon Go ein Begriff sein. Das neue Smartphonespiel mit erweiterter Realität erobert SpielerInnenherzen, Straßen und Märkte (Nintendo ist mittlerweile mehr wert als Sony). Ziel des Spiels ist es, gemäß dem nostalgischen Intro-Song, „der Allerbeste zu sein“ und dafür muss man nichts anderes tun, als die tierähnlichen Pokémon virtuell einzufangen, sie zu KämpferInnen zu trainieren und somit stärker als alle anderen werden zu lassen. 

„Pokémon GO“ ist erschienen! Die perfekte Gelegenheit für Eugen, sich beim Pokémonfangen an der RUB mit anderen Studierenden zu treffen und beim neuen Onlinespiel zusammen auf Jagd zu gehen.

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