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Eine kreative Perle im Horror-Einheitsbrei
Das Necronomicon taucht dieses Mal in Südfrankreich auf. Screenshot: YouTube

Wenn der Winter kommt, es draußen bitter kalt und rasch dunkel wird, bietet sich ein schauriger bis makaberer Abend mit Horrorfilmen besonders an. Doch wer nicht nur oberflächlich unterhalten werden möchte, sondern auch kreative, innovative oder künstlerisch wertvolle Horrorfilme sehen will, der hat es schwer solche zu finden. Folgen die meisten Neuerscheinungen in diesem Genre doch nur einer Hand voll Muster – und das zumeist auch noch unbeholfen. Die im September ungekürzt auf Deutsch erschienene, international produzierte Horror-Anthologie „The Theatre Bizarre“ bildet da eine erfrischende Ausnahme.

„SexarbeiterInnen – willkommen in Europa?!“ – Teil 3
Die Ausstellung „Einblicke in den Berufsalltag von Sexarbeiterinnen“ des Düsseldorfer Vereins kom!ma war Begleitprogramm der bufaS-Tagung. Foto: Monica Brauer / mh

Bei der dreitägigen Tagung von bufaS (Bündnis der Fachberatungsstellen für SexarbeiterInnen) Mitte November in Bochum wurde neben vielen Aspekten der Prostitution auch über den Straßenstrich gesprochen. Olivia Deobald von der Hamburger Beratungsstelle ragazza benannte einleitend einige Eckpunkte zum Straßenstrich: Ein klarer Vorteil der Arbeit auf der Straße sei der schnelle berufliche Ein- und Ausstieg. Die Frauen könnten ihre Preise selbst bestimmen und müssten meist keine Gebühren zahlen, wie etwa in Bordellen. Etwa 70 Prozent der Straßenprostituierten in Hamburg seien Migrantinnen. 90 Prozent der Frauen, die Drogen nehmen, gingen der Straßenprostitution nach, um ihren Konsum zu finanzieren.

„SexarbeiterInnen – willkommen in Europa?!“ – Teil 2
Internationale Solidarität: Ein wichtiger Schritt im Kampf um die Anerkennung des Berufs der Sexarbeiterin. Foto: Mareen Heying

Wie regeln die Niederlande, Frankreich, Österreich und die Schweiz Sexarbeit? Welche Bestimmungen gibt es dort? Bei der Tagung „SexarbeiterInnen willkommen in Europa?!“ vom 13. bis 15. November Bochum gab es Antworten von vier ExpertInnen. Durchgeführt wurde die Tagung vom Bündnis der Fachberatungsstellen für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter (bufaS) und ausgerichtet von Madonna e.V., der Bochumer Beratungsstelle für Prostituierte.

Futurologie, Klima-Alarmismus und Konzerninteressen
Zukunftsvisionen des 20. und 21. Jahrhunderts: Auf diesem Bild vereint. Illustration: mar

Futurologie (vom lateinischen „futurum“, Zukunft) oder Zukunftsforschung ist die wissenschaftliche Untersuchung von möglichen und wahrscheinlichen zukünftigen Entwicklungen. Der aktuell erreichte und der zukünftig plausibel zu erwartende technologische Fortschritt sowie von ihm zumeist beeinflusste wirtschaftliche, ökologische und soziale Entwicklungen bilden dabei die Grundlage, um Vorhersagen über die zukünftigen Lebensweisen und Gesellschaften der Menschheit zu erstellen. Natürlich kann die Zukunft selbst von den fähigsten ExpertInnen mit den besten Methoden nicht annähernd sicher und exakt vorhergesagt werden, erst recht nicht über mehrere Jahrzehnte hinweg. Wer konnte schon in den 1970er Jahren unsere heutigen technischen Kommunikationsmittel prognostizieren, vom Internet bis zum Smartphone? Umgekehrt haben sich viele Vorhersagen bezüglich des technologischen Fortschritts bis zum heutigen Jahr nicht erfüllt: beispielsweise haben wir leider noch längst nicht alle Krankheiten besiegt und wir haben auch noch immer keine Basis auf dem Mars.

Über 10.000 Menschen demonstrierten am Samstagabend in Irland für die Legalisierung von Abtreibungen. Hintergrund ist der Tod einer schwangeren Frau in einem irischen Krankenhaus, die mutmaßlich starb, weil die ÄrztInnen trotz Gefahr für ihr Leben zu spät eine Abtreibung vornahmen.

„SexarbeiterInnen – willkommen in Europa?!“ – Teil 1
Forderung von Anerkennung: Madonna e.V. war Gastgerberin der Tagung. Foto: Mareen Heying

Vom 13. bis 15. November fand in Bochum die Jahrestagung des Bündnisses der Fachberatungsstellen für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter (bufas) statt, ausgerichtet von Madonna e.V., der hiesigen Beratungsstelle für Prostituierte. Unterstützt wurde die Konferenz von der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt sowie vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA). Der Tagungstitel „SexarbeiterInnen – willkommen in Europa?!“ war Programm und offene Frage zugleich.

Zum 74. Jahrestag der Reichspogromnacht
Bei der Reichspogromnacht zerstörte orthodoxe Synagoge in München. Foto: Bundesarchiv Bild146-1971-099-63

Die vom NS-Regime organisierten und gesteuerten, landesweiten antisemitischen Pogrome vom 07. bis 13. November 1938 markierten den Wendepunkt von der Diskriminierung und Entrechtung jüdischer Menschen in Deutschland seit 1933 zu ihrer systematischen Verfolgung. Ihren Höhepunkt erreichten die Novemberpogrome in der Nacht vom 09. auf den 10. November 1938. 

Ein bedeutender Ort für Frauenbewegung und Frauengeschichte an der RUB

Die Bibliothek für Frauen- und Geschlechterforschung, Lieselle, bietet nicht nur umfangreiche Literatur, sondern seit diesem Semester auch gemischte Öffnungszeiten für Frauen und Männer. Die Studentin Anna Schiff, zentrale Ansprechpartnerin für die Organisation, Presse und Öffentlichkeitsarbeit der Frauenbibliothek, arbeitet seit zwei Jahren bei Lieselle. Mit der :bsz sprach sie über die Bedeutung der Bibliothek.

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