:bsz-LeserIn
Fehlende Internationalität an der Uni

Leserbrief. Exklusives Deutsch: Ausländische Studierenden werden in der Campus-Kommunikation nicht berücksichtigt.

Prof. Dr Arian Schiffer-Nasserie, Professor für Politikwissenschaft und Sozialpolitik an der Evangelischen Fachhochschule in Bochum, spricht und diskutiert mit SchülerInnen, Studierenden und AktivistInnen über die aktuelle Migrationskrise.

Von Disco-Polo bis Russian-Beats, mit der Slavistik Party im Sommersemester will die Fachschaft der slawischen Philologie den Frühling einläuten. Mit osteuropäischen Klassikern bekommen Balkan-LiebhaberInnen Alles für eine Nacht zum Durchtanzen. 
Auch aktuelle Chart-Hits warten auf Euch!
33. Internationale Spieltage vom 8. bis 11. Oktober
Pen&Paper-Rollenspiele wie Das Schwarze Auge oder hier Pathfinder expandieren mit ihren Spielwelten auch das Brett- und Kartenspielsegment. Foto: joop

Wären die Internationalen Spieltage selbst ein Spiel, käme die diesjährige Edition – bereits Nummer 33 – in einer noch größeren Box daher als letztes Jahr, denn sie braucht ja Platz für ein gewachsenes Spielbrett, mehr Figuren, Würfel, Kärtchen und sonstiges Zubehör, damit auch die vielen zusätzlichen MitspielerInnen am Spaß teilhaben können. Alles natürlich liebevoll gestaltet, hochwertig produziert, aber eben auch mit entsprechendem Preisschildchen versehen. Das gilt im Großen und Ganzen auch für die über tausend Spieleneuheiten, die bis Sonntag in den Essener Messehallen vorgestellt werden. Die 910 AusstellerInnen aus 41 Nationen – mehr als je zuvor – und nicht zuletzt die erwarteten 160.000 Spielebegeisterten, die auf den Spieltagen zusammenkommen, machen diese zu einem Event der Superlative.

Leserbrief: Zum Kommentar in der :bsz 1021

Nachdem :bsz-Redakteur Marek in der letzten Ausgabe die Abschaffung der Anwesenheitspflicht in Lehrveranstaltungen begrüßt hat, erreichte uns die Reaktion eines Lesers. Dieser findet, dass die Anwesenheitspflicht durchaus einen Sinn hat.

„Lieber Marek,

Du hast Recht – zumindest stellenweise.

Michael Bay nervt! Explosionen sind schön und gut, aber manchmal braucht Marek doch einen Film, der mehr bietet als nur das und Megan Fox. Deshalb studiert er das Programm des NRW-Kinotags. Zum zweiten Mal zeigen am 9. November teilnehmende Kinos Filme, die einen Bezug zu unserem Bundesland haben.

Reaktion auf die Zerstörung studentischer Werke an der RUB
Das obere musste dem unteren Bild weichen – einfach so. Fotos: Klaus Kuliga, artibeau.de (oben); USch (unten)

So schlimm es ist, wenn Kunstwerke zerstört werden: Wo die Zerstörung nicht intendiert, sondern aus Gedankenlosigkeit geschehen ist, bleibt den Verantwortlichen im Nachhinein meist nur die zerknirschte Feststellung: „Shit happens!“ oder – sehr viel besser: „Es tut uns leid; wir bitten um Entschuldigung.“ Anders an der RUB.

Hier folgt der ersten Gedankenlosigkeit (das heißt der Übermalung des Wandbildes „Hoffnungen, Träume und Ängste der RUB-Studenten“ aus dem Jahre 1979, geschehen 2014 im Zuge eines Projektes der RUB-Sammlungen für moderne Kunst) gleich die nächste.

Studierende lassen die Blumen des Bösen neu aufblühen
Wie im Buch so auch live: Alexandra Konotopez eröffnete den Abend mit „Segen“. - Foto: Jacq

Lyrik live und leidenschaftlich – am Donnerstag, den 21. November, organisierten RUB-MasterstudentInnen die Lesung „[Lit:Lounge] meets Lauschangriff: Baudelaire!“ im Hardys. Charles Baudelaire war Lyriker, Kunstkritiker und Essayist. Er gilt als der französische Wegbereiter des Symbolismus und wurde als Avantgardist der lyrischen Moderne gefeiert. Seine Lyrik, die um die Themenkreise der Großstadt, des Hässlichen und des Abnormen kreisen, machte ihn zu einem der größten französischen Dichter überhaupt. Mit seinem berühmtesten Werk „Les Fleurs du Mal“ setzt sich gegenwärtig der Komparatistik-Kurs „Charles Baudelaire: Die Blumen des Bösen“ unter der Leitung von Dr. Stephanie Heimgartner auseinander, der in Kooperation mit dem Kulturbüro boskop die Lesung veranstaltete.