Birthe Kolb (bk)
Tscheche gründet eigenen Staat – und wird festgenommen
Darf seinen selbstgegründeten Staat nicht mehr betreten: Der tschechische Aktivist Vit Jedlička.

Hätten Kroatien und Serbien bei der Kartografierung ihrer Landgebiete doch mal besser aufgepasst: Weil ein paar Landflecken zwischen den beiden Ländergrenzen an der Donau von keinem der beiden Staaten je beansprucht wurden, haben sich dort nun zwei findige Aktivisten zu Staatsgründern aufgeschwungen.

Beim Korea-Tag im LSI trifft traditionelle Musik auf modernen Pop
Obwohl Südkorea mittlerweile wirtschaftlich gesehen zu den bedeutendsten Ländern der Welt gehört, wird in den Medien überwiegend nur über die Konflikte mit dem Nachbarland Nordkorea berichtet. Dass es aber offenbar ein großes Interesse gibt, mehr über die Kultur Koreas zu erfahren, zeigt der große Andrang beim Korea-Tag am vergangenen Samstag im Landesspracheninstitut (LSI).
 
Der Bürgerfunk in Dortmund verliert seine zentrale Anlaufstelle

Schwule, SeniorInnen, Sehbehinderte – nur drei Beispiele von Personengruppen, denen es der Bürgerfunk ermöglicht, ein eigenes Programmfenster im Lokalradio auf die Beine zu stellen. Während die Bürgerfunk-Szene vielerorts eingeschlafen ist, sind die RadiomacherInnen in Dortmund immer noch sehr aktiv – und im Allgemeinen Rundfunkverein (ARDEV) organisiert. Doch dieser soll sich nun im nächsten Jahr auflösen. 

Echte Forschungsprominenz an der RUB: Zur Bunsentagung, der größten deutschen Tagung für ForscherInnen aus dem Bereich der Physikalischen Chemie, kommt Stefan Hell, Träger des Chemie-Nobelpreises von 2014, an die Uni.

Wenn das Symposium der Studierenden der Religionswissenschaften in diesem Jahr erstmals an der RUB stattfindet, muss das natürlich auch gebührend gefeiert werden – mit dem Motto „I‘m Moving My Religion“.

Waghalsige Weitsprünge und heftige Zusammenstöße: Bei der Monster-Truck-Stuntshow geht es vor allem um den großen Crash. Auf ihrer Deutschlandtour kommen die gigantischen Fahrzeuge auch in Dortmund vorbei. 
 
 

Mehr Freiheit bei der individuellen Profilbildung – das wünschen sich laut einer Umfrage der RUB viele Studierende vom Optionalbereich. So wünschen sich etwa 82 Prozent der 1.400 UmfrageteilnehmerInnen die Möglichkeit, Kurse frei nach Interesse wählen zu können, ohne wie bisher drei der sechs vom Optionalbereich angebotenen Fachgebiete abdecken zu müssen.

Wenn Birthe sich keinen Flug nach Korea leisten kann, muss Korea eben zu ihr kommen – oder zumindest ins LSI, denn dort können sich am Korea-Tag alle Interessierten selbst davon überzeugen, dass Südkorea weitaus mehr zu bieten hat als schicke Handys, die am härtesten bewachte Ländergrenze der Welt oder den Gangnam-Style-Tanz.

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