Birthe Kolb (bk)
Das LSI lud mit Minisprachkursen und kultureller Vielfalt zu einer kleinen Weltreise ein
Einmal in fremde Kulturen schlüpfen: Dieser Besucher kam im LSI zum ersten Mal mit koreanischer Tracht in Berührung. Foto: bk

„Der sprachliche Austausch ist ein Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz“ – mit diesen Worten eröffnete Klaus Waschik, der Leiter des Landesspracheninstituts (LSI) am vergangenen Samstag den Tag der offenen Tür. Nicht einmal 24 Stunden nach den Anschlägen von Paris bewies das LSI mit einem breit gefächerten Programm, dass Sprache dazu dient, den Menschen ein Stück anderer Kulturen zu vermitteln. Das fing bereits bei der musikalischen Eröffnung der Veranstaltung an.

Nicht mehr Kohle, sondern Köpfchen prägt unsere Region – sagt Vizekanzler Sigmar Gabriel
Hoher Besuch: Nach der Rede trug der Wirtschaftsminister sich ins Goldene Buch der RUB ein. Foto: RUB/Katja Marquard

„Die Fans des VfL Bochum haben ihren Verein früher als unabsteigbar bezeichnet. Ich denke, das kann man auf das Ruhrgebiet ganz gut übertragen.“ Eine obligatorische Fußballanspielung durfte bei der Rede von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel an der RUB nicht fehlen. Nach einem Vortrag zum Strukturwandel im Ruhrgebiet musste sich der Vizekanzler allerdings auch Publikumsfragen zur Flüchtlingspolitik und dem umstrittenen Freihandelsabkommen mit den USA stellen.

Vier junge Bochumer PolitikerInnen diskutierten über Möglichkeiten der innereuropäischen Kooperation
Große Pläne, in kleiner Runde geschmiedet: In einem gemütlichen Sitzkreis diskutierten die TeilnehmerInnen über die Zukunft der EU. Foto: bk

„Spätestens im Jahr 2020 wird es eine europäische Verfassung geben – mit allen, die dann eben mitmachen wollen.“ Eine kühne These, die Patrick Guidato, Mitglied der Bochumer JuLis (Junge Liberale), im Rahmen einer Podiumsdiskussion zur Zukunft der europäischen Zusammenarbeit in den Raum warf. Diese Vorstellung hielten nicht alle seine DiskussionspartnerInnen – allesamt junge Bochumer Partei-VertreterInnen – für realistisch. Aber wie soll sie denn sonst aussehen, die Zukunft Europas? 

Weltweit schreiben im November Tausende Menschen an eigenen Romanen – auch an der RUB
Gemeinsam schreibt es sich leichter: Auf einem Plakat halten die TeilnehmerInnen des Seminars ihren Schreibfortschritt fest.  Foto: bk

Einen Roman verfassen – das klingt für viele nach einem Projekt, das sich nur besonders große Talente vornehmen können und an dem ein Leben lang gewerkelt werden muss. Dass zwischen einer Idee und dem ersten Romanentwurf gar nicht so viele Hürden stehen müssen, will ein Seminar des Schreibzentrums vermitteln. Die Botschaft dabei: Ein Roman entsteht schon in 30 Tagen. Die :bsz war beim Schreibtreffen der TeilnehmerInnen am 2. November dabei.

Welttag der Wissenschaft für Frieden und Entwicklung

Was haben die MaschinenbauerInnen aus der I-Reihe mit den Geistis aus den gelben Gebäuden gemeinsam? Egal, wohin es sie nach dem Studium verschlägt – an der Uni verbringen sie zunächst einige Jahre ihres Lebens mit Wissenschaft und lernen nicht nur verschiedene Forschungsansätze in ihren gewählten Disziplinen kennen, sondern auch das korrekte wissenschaftliche Arbeiten.

Am Donnerstag, den 29. Oktober, bietet das Protestplenum frisch angekommenen Erstis die Gelegenheit, die RUB von einer anderen Seite kennen lernen.

Mehr als nur die :bsz – wir stellen die studentischen Medien der Uni vor
Studis auf Sendung: MedienmacherInnen wie Lino Wendhof können sich in den studentischen Redaktionen von Radio CT und TV.RUB ausprobieren. Foto: bk

Die :bsz ist Deutschlands älteste heute noch erscheinende Studierendenzeitung – aber medientechnisch hat die RUB noch Einiges mehr zu bieten: „CT das radio“ geht seit 1997 in Bochumer Ohren und auch auf dem Fernsehbildschirm ist die RUB regelmäßig zu sehen – dank der studentischen Redaktion von TV.RUB. Wir stellen Euch unsere KollegInnen genauer vor.

An welcher Uni geht partytechnisch besonders viel? Wo ergeben sich die besten Flirtchancen? Und ganz wichtig – wo schmeckt das Mensaessen am besten?
 
Mit dem Anspruch, diese und weitere Fragen zum Studi-Leben an verschiedenen Unis zu beantworten, ist am vergangenen Mittwoch das Rankingportal MeineUni an den Start gegangen.
Zwei indonesische Autorinnen thematisieren in ihren Werken Schrecken und Schönheit ihrer Landesgeschichte
Traditionelle Rhythmen: Indonesische Tänzerinnen begrüßen das Publikum auf der Frankfurter Buchmesse. Foto: bk

Mit wohlriechenden Gewürzen, traditionell gekleideten TänzerInnen und dem Schattentheater – einer Kunst, für die das Land berühmt ist – stellte sich die diesjährige Gastnation Indonesien auf der Frankfurter Buchmesse vor. Natürlich stand vor allem die Literatur des Landes im Mittelpunkt, die sich erst seit einigen Jahren mit den bisher verdrängten Kapiteln der indonesischen Geschichte befasst. Dass es dort einiges aufzuarbeiten gibt, verraten die Autorinnen Leila Chudori und Laksmi Pamuntjak. 

In Graphic Diaries zeichnen indonesische Frauen Szenen aus ihrem Leben
Aus dem Leben gegriffen: Die Graphic Diaries von Tita Larasati geben die alltäglichen Gedanken der Zeichnerin wieder. Foto: bk

Kinder, die statt eines nahrhaften Mittagessens lieber gleich den süßen Nachtisch hätten, Eltern, die mit den kleinen Tücken des Alltags zu kämpfen haben – die indonesischen Graphic Diaries sind Comics der besonderen Art. Statt SuperheldInnen und Monster bilden die Zeichnungen kleine Szenen des alltäglichen Lebens ab. Zwei Vertreterinnen des in Indonesien sehr populären Genres stellten ihre Werke am Sonntag auf der Frankfurter Buchmesse vor. 

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