Alexander Schneider (alx)
Sonne, Regentanz und Sturm beim Werden-Pfingst-Open-Air-Festival – Wir waren am Start
Eilig eingerichtete Notunterkunft in einer Werdener Turnhalle. Foto: alx

Der Sturm traf neben Bochum auch das Festival in Essen-Werden und sorgte für so manches kleines Abenteuer.

Weltflüchtlingstag

„Wir leben doch im 21. Jahrhundert?! Wie kann und darf das sein!?“ So oder ähnlich wird sich gerne über Probleme beklagt, die man in ihrer Schwere nicht erwartet hat oder von denen man glaubt, dass sie schon längst hätten beseitigt sein müssen. An diesem Samstag, dem 20. Juni, ist Weltflüchtlingstag.

Sie sind grau, vermehren sich und koten alles voll – die Tauben an der RUB
Die Vögel: Ihr Kot könnte auch SIE treffen! Foto: alx

Füttern von Tauben ist und bleibt verboten. Das entschied vergangene Woche das Verwaltungsgericht für den Kreis Stuttgart, da eine Tierschützerin um dieses Recht kämpfte. Nicht nur in der Schwabenmetropole sind die Vögel ein Problem, sondern auch in Bochum.

China und Russland vor neuen Aussichten – Ausrichtungen zur Krise
Eine gefährliche Liaison: Die VR China und die Russische Föderation. Foto: flickr, Mark Turner (CC-BY-NC-SA-2)

Russland und China unterzeichnen einen milliardenschweren Ressourcendeal und ver­schiedene Wirtschaftsab­kommen. Dadurch distanziert sich Russlands Wirtschaft vom Westen und bindet sich stärker an den chinesischen Markt. Welches Bild in der Welt die beiden Staaten nun haben werden, hängt nun vom Umgang mit der Ukraine und dem frisch gewähltem Präsidenten zusammen, der neue Perspektiven ermöglichen kann.

38 Übersetzungen und jetzt die Verfilmung

Allan Karlsson sprengt sich mit seinen 99 Jahren ins Altersheim, weil er Rache an dem Fuchs nahm, der seinen geliebten Kater auf dem Gewissen hatte. In seinem dunklen Heimzimmer eingesperrt, wecken ihn die Experimente eines Jungen aus der Nachbarschaft. So steigt er neugierig an seinem hundertsten Geburtstag aus dem Fenster, wandert los und lässt dabei sein Leben Revue passieren. Ihm stellen sich aber einige Probleme in den Weg, die er jedoch nicht alleine bewältigen muss.

Theaterwissenschaften

Das Institut für Theaterwissenschaften sucht für das Wintersemester 2014/15 fortgeschrittene Studierende, welche die Rolle eines Einführungstutors übernehmen wollen. Studierende des Master- und fortgeschrittene des B.A.-Studiengangs können sich auf die Stellen bewerben. Die Beschäftigungsdauer läuft vom 6. Oktober bis zum 6.

Europa- und Kommunalwahlen am 25. Mai
Flagge der EU

Am 25. Mai ist es in Deutschland so weit und es wird wieder für Europa und die Kommunen gewählt. Aber hat sich neben der immer schlechter werdenden Wahlbeteiligung von durchschnittlich 43 Prozent etwas verändert? Ja, denn die 3-Prozent-Hürde ist abgeschafft worden und das ermöglicht es den europäischen BürgerInnen, die 751 Abgeordneten noch direkter zu wählen, da so auch die kleinen Parteien eine realistische Chance haben ein Mandat für die Wahlperiode von fünf Jahren zu erlangen. JedeR EU-BürgerIn aus den 28 Mitgliedsstaaten hat so die Gelegenheit per Urnengang oder Briefwahl die Richtung der Politik der nächsten Jahre mit auszurichten.

Die Darstellenden Künste und ihre Geschichte
Eindrucksvoll: Das Denkmal der Schauspielerin Tana Schanzara vor dem Schauspielhaus Bochum. Foto: ck

Bochum ist eine der großen Kulturstädte im Ruhrgebiet und bietet Euch ein breites kulturelles Angebot. Schnell wird deutlich, dass unsere Unistadt mehr ist als geschlossene Nokia- und Opelwerke. Die Darstellenden Künste und die mehr als zehn Theater, die Euch offenstehen, sind hierfür der Beweis. Das Detroit-Projekt des Schauspielhauses Bochum und der Urbanen Künste Ruhr widmet sich der Neuorientierung und Identitätssuche Bochums. Das einjährige internationale Stadt- und Kulturfestival zeigt, wie das Theater mit Bochum verwoben ist. Hier entstehen Dialoge, hier wird gezeigt, wie sehr die Darstellenden Künste Bochum mitgestalten wollen und dass sich die Identität einer Stadt nicht nur durch ihre reine Wirtschaftlichkeit definiert.

Hate Poetry – Rassismus ist nicht tot, aber ausgeliefert ist man ihm nicht
Hate Poetry im Prinz-Regent-Theater: Die SlammerInnen nehmen es mit Humor. Foto: tims

Hate Poetry ist ein neues, originelles Format, eine Mischung aus Poetry Slam und Satire-Lesung. Drei JournalistInnen traten am 11. Mai im Prinz-Regent-Theater gegeneinander an, indem sie ihre härtesten, diffamierendsten und rassistischsten LeserInnenzuschriften vortrugen. Es wurde in vier Kategorien einE SiegerIn ermittelt und GewinnerIn war immer der-/diejenige, welche/-r das Publikum durch die Performance am meisten zum Lachen brachte. Das Ziel dieser Veranstaltung war aber nicht nur bloße Unterhaltung, sondern auch der Kampf gegen den alltäglichen Rassismus unter dem Motto: „Rassismus gemeinsam weglachen“. Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit dem Bochumer Forum für Antirassismus und Kultur, BoFo e. V.,  und mit Unterstützung des Kommunalen Integrationszentrums der Stadt Bochum als auch der Bochumer Agenda 21 realisiert.

Am 8. Mai eröffnete das Folkwang Theaterzentrum in Bochum. Die Westfälische Schauspielschule wurde 2000 an die Essener Folkwang Universität der Künste angeschlossen, aber jetzt erhält die Theaterausbildung in Bochum ein neues Zuhause.

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