Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass der König Fußball quasi unangreifbar erscheint und alles dafür gemacht wird, dass der Ball rollt. Aber die Stimmen zum Energiesparen werden lauter. Es wird jedoch aktiv gegen einen „Energie Lockdown“ insbesondere für Amateurfußballer:innen gekämpft, da die oberen Ligen durch entsprechende Partner:innen über größere finanzielle Mittel verfügen.  

 

weiterlesen

Ja, die Krisen und die vergessenen Seelen. Corona betraf Studierende, Auszubildende und Schüler:innen nicht und so sieht es auch mit der Inflation, gar der bevorstehenden Energiekrise aus. Junge Menschen sind dem Staat so wichtig, dass für sie ein Tagesbedarf an Essen unter vier Euro in einem HartzIV Haushalt berechnet wird. Dass durch Schulschließungen für einige, die einzig warme Mahlzeit am Tag wegfiel, können wir getrost ignorieren. Naja, zur Tafel kommt Mensch als Azubi oder Studi auch nicht so einfach. Zum Glück gibt es Erhöhungen wie beim Bafög, welche auch nur einem „elitären Kreis“ zustehen. Das Schöne daran? Studis über 25 oder Werksstudis dürfen die Zeche mitbezahlen, indem die Krankenversicherungsbeiträge angehoben werden! Yaaaaay! Da freuen wir uns doch. Mehr arbeiten ist auch nicht, weil dann ist Mensch nicht mehr studierend. Oder als Azubi eben in Steuerklasse 6 landet the worse! Aber vielleicht ist Bildung bald auch nur ein teures Hobby. Welches sie die elitäre Bubble leisten kann und natürlich jene, die einen Burn-out mit 25 anstreben. Cheers to the young people and next generations.

Ja, die Krisen und die vergessenen Seelen. Corona betraf Studierende, Auszubildende und Schüler:innen nicht und so sieht es auch mit der Inflation, gar der bevorstehenden Energiekrise aus. Junge Menschen sind dem Staat so wichtig, dass für sie ein Tagesbedarf an Essen unter vier Euro in einem HartzIV Haushalt berechnet wird. Dass durch Schulschließungen für einige, die einzig warme Mahlzeit am Tag wegfiel, können wir getrost ignorieren. Naja, zur Tafel kommt Mensch als Azubi oder Studi auch nicht so einfach. Zum Glück gibt es Erhöhungen wie beim Bafög, welche auch nur einem „elitären Kreis“ zustehen. Das Schöne daran? Studis über 25 oder Werksstudis dürfen die Zeche mitbezahlen, indem die Krankenversicherungsbeiträge angehoben werden! Yaaaaay! Da freuen wir uns doch. Mehr arbeiten ist auch nicht, weil dann ist Mensch nicht mehr studierend. Oder als Azubi eben in Steuerklasse 6 landet the worse! Aber vielleicht ist Bildung bald auch nur ein teures Hobby. Welches sie die elitäre Bubble leisten kann und natürlich jene, die einen Burn-out mit 25 anstreben. Cheers to the young people and next generations. 

:bena

 
weiterlesen

Ja, die Krisen und die vergessenen Seelen. Corona betraf Studierende, Auszubildende und Schüler:innen nicht und so sieht es auch mit der Inflation, gar der bevorstehenden Energiekrise aus. Junge Menschen sind dem Staat so wichtig, dass für sie ein Tagesbedarf an Essen unter vier Euro in einem HartzIV Haushalt berechnet wird. Dass durch Schulschließungen für einige, die einzig warme Mahlzeit am Tag wegfiel, können wir getrost ignorieren. Naja, zur Tafel kommt Mensch als Azubi oder Studi auch nicht so einfach. Zum Glück gibt es Erhöhungen wie beim Bafög, welche auch nur einem „elitären Kreis“ zustehen. Das Schöne daran? Studis über 25 oder Werksstudis dürfen die Zeche mitbezahlen, indem die Krankenversicherungsbeiträge angehoben werden! Yaaaaay! Da freuen wir uns doch. Mehr arbeiten ist auch nicht, weil dann ist Mensch nicht mehr studierend. Oder als Azubi eben in Steuerklasse 6 landet the worse! Aber vielleicht ist Bildung bald auch nur ein teures Hobby. Welches sie die elitäre Bubble leisten kann und natürlich jene, die einen Burn-out mit 25 anstreben. Cheers to the young people and next generations. 

Bild: Der neue Musikexpress

Von der Fun-App zum großen Entscheider 

 

Der Einfluss von TikTok auf die Musikindustrie wird immer größer. Die Folgen sind mittlerweile so groß, dass es für die Branche unumgänglich scheint, ihre Musik und deren Verwertung an die App anzupassen.  

“Es gibt einen Song, den ich so bald wie möglich veröffentlichen möchte, aber mein Label lässt mich nicht. Ich bin seit acht Jahren in dieser Industrie, habe über 165 Millionen Einheiten verkauft, und mein Label sagt, sie können den Song nicht veröffentlichen, bis sie einen viralen Moment auf Tiktok faken können.“ das sind die Worte der Künstlerin Halsey. Der Vorwurf ging nicht primär gegen TikTok, sondern gegen die Bosse ihres Labels. Mit ihrer Kritik schaffte sie den Viralen Moment, den sich die Obrigkeiten anders vorgestellt hatten. Doch mit dem „Viralen Moment“ haben sie recht. TikTok hat mittlerweile um die 1,6 Milliarden Nutzer:innen, Tendenz steigend, und ist mit den Sounds mehr als nur ein Global Player in Sachen Musikvermarktung. Gefühlt startete alles mit Lil Nas X der mit seinem Song „Old Town Road“ über die App an die Spitze der Charts mauserte. Nach ihm kamen viele andere und das auf vielfältigen Wegen. Während es bei Lil Nas X sich noch organisch aufbaute, wie zu Justin Biebers YouTube-Zeiten, gibt es Künstler:innen die gezielt auf der Plattform ihren Song als Karrierestarter gesehen haben. So zum Beispiel Gayle, die mit ihrem Song „abcdfu“ einen Nummer-Eins-Hit verbuchte. Sie fragte die TikTok-Community nach Song-Ideen. Mittlerweile gibt sie zu, dass sie den Song schon vorher fertig hatte und der Einfluss der TikTok-Community doch eher gering ausgefallen ist. Dennoch hatten sie das Gefühl Teil eines Songs zu sein und teilten fleißig, die Videos zu dem Song. Dieses Perfekt durchdachte Konstrukt, sorgte dafür, dass Gayle sich auch dem Vorwurf der Industry-Plant stellen musste. Industry Plants sind Künstler:innen, die sich als unabhängig verkaufen, aber im Hintergrund ein Major-Label haben, die sie auf dem Weg begleiten und vorgeben, welcher der richtige ist, um möglichst Viral zu gehen und die Reichweite möglichst gut nutzen zu können.  

Es kristallisiert sich heraus, dass die Messung eines möglichst viralen Moments der größte Wunsch der Plattenbosse ist. Doch die meisten viralen Momente verstehen sich eher nicht als kalkulierbaren Vibe. So kann es auch sein, dass Songs die nicht neu sind nochmal zum Hit werden. So zum Beispiel Fleetwood Macs „Dreams“, welches durch den User Nathan Apodaca viral ging. Ein einfaches Video, wie er auf dem Skateboard durch die Straßen fährt, und im Hintergrund läuft der Song. Ein Boost für die Charts, den Song und die Künstler:innen. Songs sind in diesem Day and Age möglichst gut, wenn sie „tiktokable“ sind. Heißt: Instrumentale Hooks, einfache Melodien und am besten gleich zur Tanz-Challenge mitvermarkten. So ist es auch nur sinnvoll von der App aus eine eigene Musikabteilung zu haben, die nichts anderes macht als die Musiktrends der App zu überwachen. Eine hausinterne Studie gab auch heraus, dass rund 80 Prozent der Nutzer:innen, die App eine der ersten Anlaufstelle sei, um Musik zu entdecken. Zwar gehen die Sounds und Songs nicht in die Messungen der Charts ein, aber sie haben einen großen Einfluss auf die Charts der Streamingdienste. Damit sich dieser Kreis schließt, gibt es Faustregeln, die für Produzent:innen wichtig sind, damit sie wissen, ob der Song ein Erfolg auf der Plattform und in den Charts wird. Denn TikTok ist eine extremere Form von Spotify. Hier zählen die besten 15 Sekunden, der Text, die Beats, Samples etc.. 

Macht TikTok nun die Musik kaputt?  

Ich sage Nein! TikTok führt dazu, dass Künstler:innen aus verschiedenen Teilen der Welt in ihrer Nativetounge weltweite Erfolge haben und sich der Musikmarkt vom amerikanischen Ideal trennt. Was man natürlich nicht außer Acht lassen kann ist, dass die Songs schneller werden, wie auch die Langlebigkeit von Künstler:innen. Und die die es auf den klassischen weggeschafft haben, bereichern die App auf ihre Art und Weise. So treffen  verschiedene Musikgenerationen auf einander und schaffen mit Samples und Remixe ein neues Konstrukt.  :Abena Appiah

:Abena Appiah

 

Musikstreaming in der Pandemie

In großen Teilen der Welt wurden während der immer noch anhaltenden Corona-Pandemie Lockdowns verhängt, was zur Folge hat, dass währenddessen auch zahlreiche Menschen in ihren eigenen vier Wänden festsaßen. Nicht nur viele Arbeitsprozesse wurden in Zeiten des Lockdowns vom Home-Office aus erledigt, auch die Freizeitgestaltung hat sich für viele verändert und spiegelt sich in einem höherem Medienkonsum wider. Kaum überraschend haben davon viele Entertainment-Medienformate, und insbesondere Streaming Plattformen profitiert. 

Durch Versammlungs- und Reiseverbote während der Corona-Pandemie mussten weltweit auch Konzerte und Musik-Events verschoben oder sogar abgesagt werden. Musik-Streaming Plattformen konnten somit in der Pandemie als Ersatz an Bedeutung gewinnen. Was sich bei Spotify und Co. in den letzten zwei Jahren so getan hat und welche Genres und Formate besonders an Zuhörer:innen gewonnen hat, haben wir uns einmal genauer angeschaut. 

Statistische Erhebungen aus dem Global Music Report zeigen, dass die weltweiten Einnahmen durch das Musik Streaming auf den gängigen Plattformen seit 2019 von rund 11 Milliarden Dollar auf knapp 17 Milliarden im Jahr 2021 gestiegen sind. Dabei stieg der Umsatz von Streamingdiensten allein im Jahr 2021 um 24 % im Gegensatz zum Vorjahr. Streaming ist damit für 65% der Umsätze in der Musikindustrie ausschlaggebend. Mit einem Anstieg von 26% besitzen rund 524 Millionen User:innen einen bezahlten Zugang zu einer Musik Streaming Plattform im Jahr 2021. 

Die Musikindustrie hat vor allem in Latein-Amerika, im Mittleren Osten und Nordafrika sowie in Kanada und den USA den größten Anstieg in den Verkaufszahlen verbuchen können. Auch wenn Streaming in diesen Regionen für über 85% der Einnahmen verantwortlich ist, ist nicht zu vernachlässigen, dass auch der Verkauf von CDs und Vinyls sich überraschend rasch von der Pandemie erholt hat und ebenso seinen Teil für den Wachstum der Industrie beigetragen hat. Spotify ist und bleibt auch nach der Pandemie mit 31% Marktanteil die führende Plattform. Die Konkurrenz ist jedoch nicht zu unterschätzen. Apple Music ist mit 15% Marktanteil auf dem zweiten Platz und sowohl Amazon Music und Tencent Music teilen sich mit 13% den dritten Platz.

Und was hörte man so im Lockdown? Sowohl Pop, Hip-Hop und Latin und Rock bleiben die Spitzenreiter der Musikgenres. Einen bemerkenswerten Anstieg konnte laut Google Trends Analysen das Genre der klassischen Musik verbuchen. An das Home-Office gebunden begleiteten die textlosen Kompositionen die User:innen in ihrer Arbeit. Wenig Text bedeutet hier auch wenig Ablenkung. Im Kontrast dazu, kommt mit sehr viel Text das Format der Podcasts daher und konnte einen regelrechten Podcast-Boom aufweisen. Der Boom ist aber weniger der Pandemie, sondern einer Podcast Offensive seitens Spotify zu verdanken, in Zuge dessen das Angebot erweitert und exklusive Verträge mit Podcast-Größen wie zum Beispiel Joe Rogan abgeschlossen wurden. 

Das Musik Streaming wird Hochrechnungen zufolge auch lange nach der Pandemie noch wachsen. Die Pandemie hat sich in einer schon vorher stetig steigenden Entwicklung von Streaming Angeboten durchaus positiv niedergeschlagen. Die Angebotsvielfalt hat enorm zugenommen und auch weniger beliebte Musikrichtungen finden innerhalb der Plattformen neue Zuhörer:innen. Kritisch zu betrachten ist allerdings, dass von dem Wachstum die Anbieter bislang mehr als die Künstler:innen profitieren können, denn der steigende Umsatz spiegelt sich nicht in höheren Einnahmen pro gestreamten Song wider.                             

:Artur Airich

 

 

 

Bild: Symbolbild, Mal das Bein schwingen lassen Bild:bena

Das Bein schwingen und neue Leute kennenlernen – genau das ist am Campus möglich ob klassisch oder in der Choreo, an der Uni lässt es sich gut Tanzen. Hier eine kleine Zusammenführung der verschiedenen Tanzmöglichkeiten am und um den Campus herum. 

weiterlesen
Bild: Symbolbild, Wie sicher ist der Campus? Bild: bena

Content-Note: In diesem Kommentar geht es um die Körperverletzung, die sich am 20. Juli am Campus der Ruhr-Uni Bochum ereignet hat.  

Auch wenn unsere Stimmung mehr nach Sonderausgabe ist, sehen wir unsere Pflicht als studentisches journalistisches Medium über die Vorkommnisse am GA-Gebäude zu berichten. Dennoch ist dies ein Kommentar und beinhaltet den Einfluss der eigenen Meinung der Autorin. Der Kommentar wurde zur Klarheit der Leserschaft am 31.07.2022 geschrieben, um den Stand der Aktualität einzuordnen.  

 
weiterlesen

Alles Schlager, oder was? Das Genre, das vermeintlich niemand hört hat die besten Zahlen in fast allen Kategorien, die noch viel Geld bringen. So zahlen wir alle gern mit unseren GEZ-Geldern diese Mafiöeske- Veranstaltungen, wo Andrea Berg seit gefühlt 30 Jahren die ewig selben Liedern singt. Es macht eben Spaß im Takt zu klatschen und das für 4 Stunden. Mit breitem Kokslächeln verzaubern sie uns alle und wir sind hooked, naja nicht wirklich, aber irgendwie hypnotisiert. Diese Sendungen, die mir übelst „Get Out“-Vibes geben, haben dennoch Entertainment. Und wer freut sich nicht auf die italienische Übersetzung eines Klassikers der Schlagergeschichte. Naja ich! Aber dieser Enkeltrick auf LSD, der unseren Ommas und Oppas das Geld aus der Tasche saugt, ist eben eine Institution, die nicht mehr wegzudenken ist. Ich mein wo kann Dieter Bohlen mit derselben Melodie 20 Songs machen und ordentlich abräumen? Genau am besten im Schlagergame. Und falls du ein Popsternchen warst und du knapp bei Kasse bist, kein Problem. Dann gönn dir ein Cover von einer 90er-Band, leg sehr cringige und schnulzige Texte drüber und der Schlagerkult rettet dich. Also lieber Schlagergott, auf dass dich Castingshows mit Nachwuchs füttern werden, Florian Silbereisen uns auf ewig den Schlagermessias noch viele Jahre gibt.    

  :bena

 
weiterlesen
Bild: Symbolbild, Die können ja auch spielen Bild: bena

„Das will doch niemand sehen!“ „Die fünfte Liga ist viel besser.“ „Muss das sein?“ Sind immer noch Kommentare zur aktuellen Fußball EM der Frauen. Die Leistungsunterschiede können aber genauso groß wie bei den Männern sein, wenn die finanziellen Mittel fehlen.   

Jaja, findet immer noch lustige Sprüche über den Frauenfußball. Das Tempo, die Physis… Dass dieser sich in den letzten Jahren aber durchaus entwickelt hat, kommt meist oft zu kurz! Der Status und die Leistungen können durchaus gleichwertig angesehen werden, wenn Vereine und auch Verbände die Mannschaften ernst nehmen und mitentwickeln wollen. Sporthistorikerin Carina Linna forschte zur Entwicklung des Frauenfußballs und mahnte in 2019 schon: „Andere europäische Länder haben stark aufgeholt. Teilweise überholt. In Frankreich, England, Spanien hat sich sehr viel getan. Und wenn dann deutsche Nationalspielerinnen dorthin gehen und begeistert berichten, dass sie von den Bedingungen her mit den Männern ihrer Vereine wie Olympique Lyon und Arsenal London gleichgestellt sind.“ Aber hier startet die nächste Diskussion: Warum solltenFrauen in allem gleichgestellt sein wie Männer? Aber ist das so? In einigen Ländern ist es eben andersherum. Da ist Fußball ein Spiel der Frauen und das zeigt sich am prominentesten Beispiel in Amerika. Einst war dieses Denken als unerfüllbare Bedingung angesehen. Dennoch gaben die beiden Nationalteams nach langen Diskussionen folgendes Statement ab: „Wir haben unsere Differenzen ausgeräumt und stehen stolz zusammen, um mehr Gerechtigkeit in den Fußball zu tragen. Diesen Tag zu erreichen, war nicht einfach. Wir erkennen das Erbe jener Frauen an, die dafür gekämpft haben, und widmen ihnen diesen Moment.“ Ein harter Kampf, der sich nicht nur für die Amerikanerinnen auszahlte, denn andere Verbände zogen nach und verpflichteten sich die Prämienlücken zwischen Mann und Frau schließen. Spanien, Norwegen oder Niederlande – diese Länder ziehen mit. Der DFB hält sich diesbezüglich noch zurückhaltend. Im Fall eines Titelgewinns bekommen die Spielerinnen 60.000 Euro das männliche Pendant hätte 400.000 Euro bekommen. Natürlich werden jetzt Stimmen laut: „Aber die spielen `nicht so gut`“ oder „Die nehmen doch auch viel mehr ein!“ Hier möchte ich auch noch mal auf ein Zitat von Silke Raml verweisen, die für den DFB und in der UEFA-Kommission für Frauenfußball sitzt. Sie ist folgender Meinung: „Wir wären aus meiner Sicht in Deutschland schlecht beraten, wenn wir den DFB vor uns her treiben würden und gleiche Bezahlung für die Fußballerinnen fordern würden.“ Buhu und ganz viel Bullshit. Denn In Deutschland kannst du in der ersten Liga spielen und immer noch einen 40 Stunden Job haben, damit Frau über die Runden kommt. Nein, ich will damit nicht sagen, dass der Deutsche Frauenfußball vor dem Abgrund steht, aber dieses jetzt was zu ändern Gelaber, während es andere tun, kann dem DFB auf die Füße fallen. Denn wenn man ordentlich arbeitet und den Frauenfußball ernst nimmt, dann kommen auch die Zuschauer. In Spanien zum Beispiel kamen rund 91.533 Zuschauer:innen, um das „El Clásico Femenino“ in der Champions League zu sehen. Und wenn wir über die Champions League schon reden, dann können wir auch darüber sprechen, dass seit 2015 keine deutsche Mannschaft es mehr geschafft hat den Sieg mit nach Hause zu nehmen. Seitdem regiert die französische Oberhand. Und auch die Stars der Szene ziehen weiter, weil das Angebot in anderen Ländern einfach besser zu sein scheint. Natürlich gibt es in auch bei den Frauen den großen FC Bayern oder auch den VfL Wolfsburg, die in Fußballdeutschland eine Instanz sind, aber auch diese Vereine können brauchen auf lange Sicht gute Konkurrentinnen. H3H3! Also, lieber DFB: investiere in den Frauenfußball! Arbeite am Image! Die nächste Generation wird’s dir danken. Aber natürlich weiß ich auch, dass spätestens zum Finale alle wieder hyped sind und auch der:die engstirnigste Frauenfußball-Kritiker:in sich für SCHLAAAAAAAAAAAAND freuen werden insbesondere, wenn’s dann gegen die Engländerinnen geht. Doch nicht vergessen! Was der:die Erfolgsfan liebt, wird im Fall des Verlierens das Futter für die Skepsis.              

    :Abena Appiah

 

 

Bild: Symbolbild, Das in Brexit steht für Bongo Boris Bild: bena

Der vermeintliche Charming Boy, der den Brit:innen den Brexit brachte, den er am Ende selbst gar nicht so wirklich wollte, ist nun nach langem Hin und Her zurückgetreten. Endlich, wie einige meinen. Doch der Charakter fasziniert! Ein Mensch, der immer durchs Leben kam und das ohne Kompromisse.  

 
weiterlesen