Strukturwandel anderswo: In Südwales ist es wie bei uns, nur ganz anders
Schicht im Schacht: Die Zeche Big Pit in Blaenavon ist heute ein Museum. Foto: Jennifer Zimni

Kommt Euch das nicht bekannt vor? Die Geschichte und Wirtschaft der gesamten Region ist geprägt von Kohle und Stahl. Nach dem Niedergang dieser Wirtschaftszweige tun sich die Städte schwer damit, die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und orientieren sich verstärkt in Richtung Kultur und versuchen, neue Wirtschaftszweige anzusiedeln. Die Rede ist natürlich von… Südwales!

Hannoveranischer Ausnahmezustand ohne Kölner Chaos
GegendemonstrantInnen zeigten Präsenz: Auf dem Steintorplatz wollte man ein Zeichen gegen Rechts setzen. Foto: alx

Dieses Wochenende war es mal wieder so weit: Die HoGeSa gingen in die zweite Runde, doch diesmal kamen die Krawalle nach Hannover. Es sollte ruhiger werden als vorher angenommen. :bsz-Redakteur Alexander war für Euch vor Ort.

Es war einiges los in Hannover. Als ich am Hauptbahnhof ankam, wurde schon deutlich, dass sich diese Stadt im Ausnahmezustand befand. Die Hooligans waren da und hatten die Polizei mitgebracht. Teilweise entstand der Eindruck, Hannover hätte mehr PolizistInnen als EinwohnerInnen. In der Einsatzkleidung, die einer Rüstung gleicht, standen die Polizeihundertschaften überall in der Stadt verteilt, um einen reibungslosen Ablauf der Demos zu gewährleisten. Aber nicht nur die PolizistInnen waren vor Ort. Gerade an strategisch wichtigen Punkten tummelten sich neben den OrdnungshüterInnen die Medienleute, um auch ja nichts zu verpassen. So wurden hastig die Kameras gestartet, um selbst den hilflosen Versuch eines Pizzaboten zu filmen, an einer Straßensperre vorbeizukommen. Die Pizza kam wohl kalt an ihr Ziel.

25 Jahre Kinofest Lünen: Die Doku „Der Bauer bleibst Du“ als großer Gewinner
Viel Glamour im Heinz-Hilpert-Theater: Auf der Bühne wurde der Hauptpreis Lüdia vergeben. Foto: mb

Das erlebt das sonst so beschauliche Lünen nur einmal im Jahr: Rund 9.000 BesucherInnen kamen in den vier Tagen vom 13. bis 16. November ins Cineworld Lünen, 54 deutsche Filme standen im Programm.

Dopamin-Vorrat im KulturCafé: Herzrasen beim CampusSlam
Ein glücklicher Gewinner: Sebastian23 (links) gratuliert Hinnerk Köhn (rechts); Mittig: der Zweitplatzierte Sven Hensel. Foto: USch

Schon bei der Begrüßung geht der Battle los: „Ich bin heute schon um 4 Uhr 30 aufgestanden“, verrät mir Sebastian23 beim Handschlag. „Mit Mütze?“, frage ich nach. „Na klar – ich arbeite mit Mütze, schlafe mit Mütze, stehe mit Mütze auf!“, gibt der Mützenmann zurück. „Um 16 Uhr 30?“ „Ich bin doch kein Langzeitstudent“, ist sich der Poetoholic sicher. Am Vortag hatte er einen Auftritt in Göttingen und gleich am nächsten Morgen um acht einen Workshop in Unna. Am Abend dann moderiert der 35-jährige Slampoet und Comedian gewohnt wortwitzig und tiefenscharf den vom AStA-Kulturreferat organisierten CampusSlam im KulturCafé, das auch im siebten Semester der Veranstaltungsreihe wieder bis auf den letzten Platz gefüllt ist.

Kommentar: Wie einfach BefürworterInnen der Verschulung des Studiums widerlegt werden können

Dafür wurde lange gefochten: Die Anwesenheitspflicht für Univeranstaltungen ist von Gesetzes wegen abgeschafft. Der AStA, die Fachschaften und alle Studierenden jubeln und feiern – Denkste! Eine nicht unbeträchtliche Zahl von HochschülerInnen sieht diese Errungenschaft für ein selbstbestimmtes Studium kritisch und will die Pflicht zur physischen Präsenz zurück. Im Folgenden werden die drei häufigsten Argumente für den Anwesenheitszwang beschrieben und begründet, warum sie Schwachsinn sind. Denn keine Anwesenheitspflicht bedeutet nicht Abwesenheitspflicht!

Kommentar: Selbstfindung nach Koalitionsausstieg

„Wir gehen nicht im Groll, aber mit einer Schwermut, die wir zunächst verarbeiten müssen“, heißt es in einer am Elften Elften veröffentlichten Stellungnahme der Piraten-Hochschulgruppe zu ihrem Rückzug aus der amtierenden AStA-Koalition. Neben einer „Enttäuschung über die Arbeitsatmosphäre“ ist dort von einer offensichtlichen Unzufriedenheit mit den „Ergebnissen der politischen Arbeit“ im AStA die Rede; aber auch an Selbstkritik wird nicht gespart: „Letztlich ist es aber auch eine Enttäuschung, unseren eigenen Ansprüchen und Zielen nicht gerecht geworden zu sein.“

Kommentar: Q-West bei Kabel Eins: „Mein Lokal, Dein Lokal“

Ich muss zugestehen, dass ich kein großer Campus-Esser bin und vermutlich auch keiner werde. Der Mensa konnte ich noch nie etwas abgewinnen. Da war mir die selbstgeschmierte Stulle stets lieber, als mit den hungrigen Massen in einer langen Schlange zu stehen. Ähnlich verhält es sich beim Bistro, welches ich bisweilen nur sporadisch zum Kaffeetrinken aufsuchte. Auch das Q-West, neben der Cafete im SSC die jüngste Campus-Gastronomie des Akafö, habe ich bisher noch nicht von innen gesehen. Nun, eigentlich doch, denn in der vergangenen Woche nahm das universitäre Restaurant am kulinarischen Wettstreit der Kabel-Eins-Sendung „Mein Lokal, Dein Lokal“ teil.

Diës und das: 21. November

Hallo und herzlich willkommen, denn am 21. November ist der Welt-Hallo-Tag, der 1973 von Brian und Michael McCormack ersonnen wurde. Dieser Tag wurde als Reaktion auf den Jom-Kippur-Krieg ins Leben gerufen – einem Krieg, der vom 6. bis zum 26.

Turn on the lights: Mit Lampen gegen die Lichtmangel-Depression
Nebel über den Straßen: Während manche die Melancholie des Winters sogar  mögen, bedeutet sie für andere deutliche Einschränkungen im Alltag. Foto: mb

Spätestens nach der Zeitumstellung im Oktober merken wir es alle: Die Tage werden erheblich kürzer. Mit etwas Pech betreten und verlassen wir den Campus, wenn es noch oder schon wieder dunkel ist. Manche Menschen sind in den Herbst- und Wintermonaten darüber hinaus jedoch besonders antriebslos – die saisonale Depression ist weder Einbildung noch extrem selten. Doch glücklicherweise müssen Betroffene nicht auf Antidepressiva zurückgreifen. ExpertInnen empfehlen stattdessen ganz viel Licht.

Nässe und Kälte im Pott: Wie stärke ich meine Vitalität?
„An apple a day keeps the doctor away“:  Mit einfachen Hausmitteln gesund bleiben. Foto: kac

Mit dem Herbst kommen auch schon die triefenden Nasen und Hustenattacken – meistens ausgerechnet neben Euch in der U-Bahn oder im Bus. Es muss Murphys Gesetz sein, dass sich gerade die erkälteten Menschen immer neben Euch setzen müssen. Um besser durch die Erkältungswelle zu kommen, hat die Redaktion  eigene Erfahrungen ausgetauscht und die effektivsten sowie kostengünstigsten für Euch zusammengestellt.

Seiten