Weiblich im Ruhrgebiet
Wo geht was?
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Symbolbild: bena
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FEIERTAG. Nicht nur am 8. März, sondern auch durch den ganzen März hindurch finden viele Veranstaltungen statt, die sich um den Internationalen Frauentag drehen.
 

BOCHUM.

In Bochum finden rund um den Frauentag die Bochumer Frauenwochen statt. Unter dem Motto „Jetzt FAIR teilen“ können Interessierte vom 1. bis 13. März zahlreiche Veranstaltungen mit freiem Eintritt besuchen. Beispielsweise diskutiert der Frauenbeirat am Dienstag, 3. März, in seiner öffentlichen Sitzung im Kleinen Ratssaal zum Vortrag „Take Care! Haus- und Sorgearbeit neu bewerten und verteilen!“ von Professorin Uta Maier-Gräwe der Justus-Liebig-Universität Gießen. Am Samstag, dem 7. März, steigt der gemeinsame Aktionstag von rund 30 Bochumer Frauenvereinen und -verbänden auf dem Bongardboulevard, wo sie von 11 bis 14 Uhr zum Informieren und Mitmachen einladen. Am Frauentag selbst laden der Oberbürgermeister von Bochum und der DGB Stadtverband Bochum von 10:30 bis 15 Uhr zu einem öffentlichen Empfang ins Deutsche Bergbau-Museum ein. Informationen zu den vielfältigen weiteren Veranstaltungen der Frauenwochen hat das Referat für Gleichstellung, Familie und Inklusion in einem Flyer zusammengefasst, der in den Bürgerbüros, den Stadtbüchereien und auf bochum.de unter dem Schlagwort „Frauenwochen“ zu finden ist.

GELSENKIRCHEN.

Zum ersten Mal veranstaltet die Stadt Gelsenkirchen in diesem Jahr anlässlich zum Internationalen Frauentag die Messe „frauen.gestalten.zukunft“ mit über 30 verschiedenen Austeller*innen. Frauen und Mädchen können dort, mit Blick auf die Themen Klima, Digitalisierung und Gleichstellung, mit Unternehmer*innen, Beratungsstellen und Dienstleister*innen aus Gelsenkirchen in Kontakt kommen. Neben einer Vorstellung der Chancen und Risiken der digitalen Welt und dem Reflektieren vom persönlichen Beitrag zum Umweltschutz können auch künstlerische Fähigkeiten unter Beweis gestellt werden. Die Veranstaltung findet am Freitag, dem 6. März, von 14 bis 17 Uhr im Wissenschaftspark
Gelsenkirchen statt.

ESSEN.

Am Montag, dem 9. März, laden die Gleichstellungsstelle der Stadt Essen und das Büro für Europaangelegenheiten, Internationales und Nachhaltige Entwicklung zur Vortrags- und Gesprächsrunde „Feminismus für alle!“ ein. Thematisch dreht sich dabei alles um Feminismus in Europa, außerdem steht die Frage im Zentrum, was Feminismus für uns heute bedeutet. Eröffnet wird die Veranstaltung mit einem Grußwort von Oberbürgermeister Thomas Kufen, im Anschluss gibt es einen Vortrag der freien Journalistin und Autorin Julia Korbik. Zudem gibt es die Möglichkeit in einer Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Anja Seng, Rektoratsbeauftragte für Diversity Management der FOM Hochschule, Judith Schilling, stellvertretende Leitung der Regionalvertretung in Bonn, EU-Kommission, Julia Korbik und  Moderatorin Anja Balzer ins Gespräch zu kommen. Beginn ist um 16:30 Uhr in der Zentralbibliothek Essen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Natürlich sind auch Männer herzlich willkommen.

:Philipp Kubu