Marschieren für die freie Wissenschaft
Wissenschaft für alle!
Bild: March for Science Germany
March for Science: am 22.04.2017 auf der Hofgartenwiese in Bonn.  Bild: March for Science Germany
March for Science: am 22.04.2017 auf der Hofgartenwiese in Bonn.

Demonstration. Zum zweiten Mal findet der March for Science statt. Diesmal marschieren die DemonstrantInnen unter anderem in Köln von der Domplatte zum Rudolfplatz.

Der March for Science setzt sich für die Freiheit der Wissenschaft und faktenbasierte Politik ein. Im Rahmen dieser internationalen Bewegung finden weltweit Demonstrationen sowie andere Events statt, die sich gegen die zunehmende Einschränkung von Freiheit in  Forschung und Lehre richten. Organisiert wird der Demonstrationszug von zwölf Menschen aus verschiedenen Städten in NRW, die sich über Twitter und Facebook kennenlernten.

Zum Hintergrund des MfS

Laut Homepage des March of Science Germany führen die derzeitigen Fehlentwicklungen in den Bereichen Sozialpolitik und Gesundheitswesen dazu, dass das Vertrauen in die Wissenschaft in Deutschland und Europa zunehmend schwindet. Nicht grundlos sei der Begriff „Alternative Fakten“ 2017 zum Unwort des Jahres gekürt worden, denn obwohl es heutzutage,  in einem Zeitalter in der man sich theoretisch gut über wissenschaftliche Erkenntnisse informieren könnte, gebe es noch sehr viel Halbwissen oder populistische Meinungen, die von demokratiefeindlichen Kräften ausgenutzt werden würden, um sie für ihre politischen Zwecke einzusetzen. Dem sei sich bewusst entgegenzustellen, meint Mitorganisator Claus Martin. „Wir müssen ganz deutlich Stellung beziehen und unser demokratisches Recht wahrnehmen.“
Der MfS soll dabei helfen, dieser Entwicklung entgegenzuwirken, indem er den Wert des wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens im gesellschaftlichen Bewusstsein stärkt. So soll das Vertrauen in die Wissenschaft und ihre Erkenntnisse wiedererlangt und gefestigt werden, was letztlich auch zu einer Stärkung der Demokratie führe.
Hierfür sei eine breite Unterstützung der Studierendenschaften und den entsprechenden ASTen in NRW wünschenswert und notwendig, meint AStA-Mitglied Maximilian Westhelle.
Wenn auch Du den MfSR unterstützen willst, dann komm zur Demo am 14. April in Köln und oder trag Dich in die HelferInnenliste ein. Diese findest du  auf der Homepage unter https://marchforscience.de/auch-in-deiner-stadt/rheinland/

                                                                                                  :Helena Patané