Alles CHE, oder was?
Wie die RUB im Vergleich dasteht
Bild: Archiv
Symbolbild

Ranking. Das jährlich im Mai erscheinende Hochschulranking des CHE ist nun raus und die RUB ist natürlich mit dabei.  

Anfang Mai ist das deutschlandweite Hochschulranking vom CHE (Centre for Higher Education) in der Wochenzeitung Die Zeit erschienen. Es bezieht auch manche Hochschulen aus Österreich mit ein. In einem dreijährigen Turnus werden ausgewählte Fachbereiche untersucht. Dieses Jahr wurden die Fächer Mathematik, Informatik, Physik, Chemie, Biologie, Biochemie, Geographie, Geowissenschaften, Sport/Sportwissenschaft, Medizin, Zahnmedizin, Pharmazie, Politikwissenschaft/Sozialwissenschaft und Pflegewissenschaft unter die Lupe genommen. Bei der Untersuchung wird auf Hard Facts geachtet, wie die Anzahl an Publikationen pro Wissenschaftler:in oder die Höhe an Forschungsgeldern pro Wissenschaftler:in. Aber es werden auch Angaben von Studierenden und Professor:innen ausgewertet. In dem Ranking ist zu beachten, dass die subjektiv gegebenen Noten aus Befragungen und die objektiv eingeholten Fakten nochmal in Vergleich gesetzt werden zu den anderen Universitäten. Es gibt eine dreiteilige Einstufung nach überdurchschnittlich, durchschnittlich und unterdurchschnittlich. Eine Uni kann also eine gute Note wie 2,0 bekommen haben und damit trotzdem unter dem Durchschnitt liegen, was daneben angegeben wird. 

Wie schneidet die RUB nun ab? Zum einen gibt es bei Betrachtung der aktuellen Noten keine, die schlechter ausfällt als 3,2. Es gibt dagegen häufiger eine eins vor dem Komma. Spitzenreiterin an unterdurchschnittlichen Bewertungen ist dabei die Medizin. Von den Studierendenangaben schaffen es gerade mal zwei Kategorien ins Mittelfeld und bei den Forschungsfakten nur eine. Dabei gilt zu beachten, dass die Durchschnittsnote irgendwo im mittleren Zweierbereich ist, was kein schlechtes Ergebnis ist, nur schneiden andere Unis besser ab. Die Naturwissenschaften schneiden insgesamt mit guten Noten ab und sind mit denen etwas über dem Durchschnitt. Am vergleichsweise besten scheint es den Sportwissenschaftler:innen zu gehen. Außerdem gibt es fast durch die Bank weg eine sehr positive Einschätzung der Unterstützung beim Studienanfang. 

:Lukas Simon Quentin