Vom 8. bis zum 12. Juni: Internationale Woche an der RUB
Wenn das Fernweh kommt
Fotos: bk

An den Betonplatten-Charme der RUB mag man sich mit steigender Fachsemesterzahl ja irgendwann gewöhnt haben, aber hin und wieder packt den ein oder anderen eben doch das Bedürfnis, mal etwas anderes von der Welt zu sehen. Die Internationale Woche, die vom 8. bis zum 12. Juni an der RUB stattfindet, zeigt, dass man dafür gar nicht unbedingt immer in die Ferne schweifen muss.

So stehen bei der Internationalen Woche zwar auch Austauschprogramme mit Unis in aller Welt im Vordergrund, etwa wenn sich am Asien-Tag die chinesische Tongji University oder die Ewha University in Südkorea als Partner-Unis der RUB die Ehre geben, doch die Infoveranstaltung wird eingebettet in ein kulturelles Rahmenprogramm mit japanischem Schwertfechten oder einer Führung durch den kürzlich wiedereröffneten Chinesischen Garten.

Kulturelles wird dem Publikum auch am Osteuropa-Tag am Dienstag geboten. Neben einer Aufführung des Stücks „Die 12 Stühle“ nach einem russischen Literaturklassiker der Autoren Ilja Ilf und Jewgeni Petrow erwarten Euch Lesungen auf Polnisch und Russisch sowie das Fotoprojekt „Die Schönheit Makedoniens“ des Künstlers Dejan Krajčevski.

Von Gälisch bis Katalanisch

Am Mittwoch bricht die Internationale Woche am Westeuropa-Tag in Gefilde auf, die uns auf den ersten Blick vielleicht näher erscheinen – aber dann doch wieder exotisch wirken, wenn es beispielsweise darum geht, in Mini-Kursen Einblicke in Sprachen wie Gälisch oder Katalanisch zu erhalten. Der The Americas-Tag am Donnerstag hingegen wartet vor allem mit Crashkursen in Spanisch und Portugiesisch auf – schließlich besteht der amerikanische Kontinent nicht nur aus den USA und Kanada. Dementsprechend orientiert sich auch das Rahmenprogramm vor allem an der Kultur Lateinamerikas.

Abgerundet wird die Internationale Woche mit dem Global Day am Freitag, an dem unter anderem ein Workshop zum Thema „Interkulturelle Kompetenzen“ ein Gefühl für den Umgang mit fremden Kulturen vermitteln soll – denn wer weiß, vielleicht wurde der ein oder andere von Euch ja für einen Auslandsaufenthalt begeistert?
 

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