Akafö veröffentlicht Geschäftsbericht: 50 Mio. Umsatz für die Studis
Weniger Essen wegschmeißen, eine Million sparen
Bild: mar
Vom Dachverband der Studierendenwerke schon lange kritisiert: Die Zuschüsse vom Land machen nur einen geringen Teil des Budgets aus. Bild: mar
Vom Dachverband der Studierendenwerke schon lange kritisiert: Die Zuschüsse vom Land machen nur einen geringen Teil des Budgets aus.

Das Studierendenwerk für die Hochschulen des mittleren Ruhrgebiets, das Akafö, hat seinen Geschäftsbericht für das Jahr 2015 veröffentlicht. In seinem Jubiläumsjahr hat das Akafö einen Umsatz von 50,676 Mio. Euro erzielt, das sind mehr als 2,5 Mio. mehr als im Vorjahr. 

Die Hälfte davon sind Umsatzerlöse. Weitere 11,9 Mio. stammen aus Sozialbeiträgen, also den 105 Euro von den rund 300 Euro des Semesterbeitrags. Durch die Erhöhung um 10 auf 105 Euro konnte sich dieser Betrag trotz gesunkener Studierendenzahlen um 604.000 Euro steigern. Insgesamt konnte das Akafö einen Überschuss von 1,9 Mio. Euro erwirtschaften.

Mit dem Projekt „Zu gut für die Tonne“ konnten nicht bloß knapp eine Million Euro gespart werden. Für die Vermeidung von Essensabfällen wurde dem Akafö im August 2015 vom Land NRW eine Klimaschutz-Auszeichnung verliehen. Auch wurde die Gastronomie fürs Energiesparen mit dem NRW-Ökoprofit-Zertifikat ausgezeichnet.

Wer näher wissen will, was das Akafö zu seinem fünfzigjährigen Geburtstag getan hat, kann sich den Geschäftsbericht auf akafoe.de (unter Unternehmen/Downloads) herunterladen.                           

  :Marek Firlej

Autor(in):