Einfach machen!
Wählen? ja, bitte!
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Symbolbild

Politik. Darum sollte auch der größte Wahlmuffel endlich ein Kreuz setzen. 

2021 ist ein Superwahljahr: Wir – das heißt ganz Deutschland – wählen einen neuen Bundestag. Die Ära Merkel wird nach 16-jähriger Amtszeit enden. Das bedeutet Umbruch, Neues, das bedeutet Bewegung und auch Unbekanntes, denn gerade die jüngeren Wähler:innengenerationen erleben erstmals einen Wechsel auf der Bundeskanzler:innenposition. Und dieser Wechsel bietet viel Potenzial: Wenn wir alle unsere Stimmen nutzen würden, anstatt die Wahlen einfach an uns vorbei ziehen zu lassen – denn das tun an die 20 Prozent der Deutschen – könnten wir etwas bewegen. Dieses ominöse „Etwas“ ist für jede:n etwas anderes: die einen wünschen sich, dass eine bestimmte Partei endlich im Bundestag dominiert, die anderen, dass andere Parteien an Einfluss verlieren. Blöd ist’s nur, wenn es beim „Wünschen“ bleibt. Wählen ist keine große Sache, insbesondere nicht, wenn sich sogar auf Briefwahl zurückgreifen lässt. Falls Ihr kein Wahllokal aufsuchen wollt, aus welchen Gründen auch immer, seien sie privat oder möge es an den steigenden Corona-Fallzahlen und einem damit einhergehenden Gefühl der Unsicherheit liegen, könnt Ihr Euer Wahlformular bequem und in Ruhe zuhause ausfüllen und einschmeißen gehen. Tut nicht weh und dauert nicht lang. Sorgt aber dafür, dass Eure Stimme gehört wird. Geht wählen, um am Ende nicht mit Bauchschmerzen auf die Wahlergebnisse zu blicken, in die ihr euch nicht eingebracht habt.        

:Rebecca Voeste