Campusgeschehen: Urabstimmung zum Semesterticket und alternatives Campusfest
Von Euch für Euch: die neusten Beschlüsse des StuPa
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Unter Strom: Wenn das Ticket noch gerettet werden soll, muss es nun blitzschnell gehen. Illustration: kac
Unter Strom: Wenn das Ticket noch gerettet werden soll, muss es nun blitzschnell gehen.

Wie geht es denn nun weiter mit dem Semesterticket? Diese drängende Frage stand auf dem Programm der letzten StuPa-Sitzung. Auch über eine Alternative zum Campusfest, das zugunsten der BlauPause ausfällt, wurde gesprochen.

Urabstimmung Semesterticket

„Friss oder stirb“, titulierte Matthias Brüggemann von der GeWi, dass es jetzt im Sommersemester 2015 heißen wird, denn mit einer Urabstimmung sollen wir Studis abstimmen, ob wir das Semesterticket behalten möchten oder eben nicht. Der genaue Termin ist noch nicht bekanntgegeben, aber eine Woche werdet Ihr Zeit haben, um den Wahlzettel auszufüllen und abzugeben.

Stimmen wir mit Ja, wird der VRR gewinnen, dann werden wir der Preiserhöhung kleinlaut nachgeben. Ergibt die Wahl, dass wir gegen ein Semesterticket mit so einer Preiserhöhung sind, dann gibt es eben keinen Fahrschein mehr für uns, obwohl die RUB eine PendlerInnen-Universität ist.  Der AStA ist aber nur an das Abstimmungsergebnis gebunden, wenn eine Wahlbeteiligung von 30 Prozent erreicht wird, ansonsten kann er selbst entscheiden, was mit dem Vertrag des Semestertickets passiert.

Welche anderen Möglichkeiten wir danach haben werden, ist noch unklar.

Alternatives Campusfest

Durch die BlauPause entfällt bekanntlich das Sommerfest. Der AStA führt derzeit Verhandlungen mit dem Kanzler und dem Dezernat 5, um eine Bewilligung für ein alternatives Campusfest zu erlangen.

Zurzeit äußern sich sowohl der Kanzler Dr. Schloßer als auch das Dezernat 5 gegen ein kleines Sommerfest, das vom AStA organsiert werden soll.  Das Dezernat sei schon mit der BlauPause restlos ausgelastet und Dr. Schloßer bevorzugt ein Herbstfest, um der eigentlichen Veranstaltung nicht die Show zu stehlen. Weitere Gegenargumente kommen aus der Verwaltung: Jede Veranstaltung braucht eine Baugenehmigung, darüber hinaus müssen mittlerweile auch Parknachweise, sprich die Anzahl der möglichen Parkplätze, an die Behörden geschickt werden.

In der ersten Herbstwoche, zu Semesterbeginn, sind die Fachschaftsräte mit der Betreuung ihrer Erstis beschäftigt –  noch einen Stand für ein Herbstfest zu betreuen klingt sehr utopisch, laut einigen ParlamentarierInnen. Das StuPa hat nun den AStA damit beauftragt, das alternative Campusfest zumindest vor der G-Reihe auszurichten und dies dann auch gegenüber der Uni-Verwaltung durchzusetzen. Wir bleiben dran.

:Katharina Cygan