Vom 5. - 9. Dezember wird das 50. Studierendenparlament gewählt
VG Wort-Konflikt, viel Kohle und Katzenklos
Foto: bsz-Archiv
Aktiv für Euch: VertreterInnen im StuPa. Foto: bsz-Archiv
Aktiv für Euch: VertreterInnen im StuPa.

Bunte Plakate und Glühweinstände: In der Woche vom 5. - 9. Dezember können die Studierenden ihre Stimme abgeben. Zur Wahl des 50. Studierendenparlaments treten zehn Listen an. Ihr entscheidet beim Urnengang über wichtige Themen wie den Unirahmenvertrag mit der VG Wort, den aktuellen Rechtsruck oder die Verbesserung des Studienalltags.

In den letzten Jahren habe ich auch nicht gewählt – warum also dieses Jahr? Das fragen sich sicherlich nicht wenige, wenn sie in diesen Tagen über den Campus streifen und die Wahlplakate sehen. Doch es geht um eine Menge: So entscheidet Ihr schon darüber, wofür Euer Geld ausgegeben wird. Denn der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) verwaltet Gelder in Höhe von circa 19 Millionen Euro. Was soll mit diesem Budget anstellt werden? Von der Unterstützung der Fachschaften und Initiativen bis hin zu mehr politischen Veranstaltungen haben die vielen Listen unterschiedliche Meinungen,  wofür die Kohle ausgegeben werden soll. Auch darüber entscheidet Ihr. 

Doch es geht auch um andere Anliegen: Wie soll sich die Hochschulpolitik dem aktuellen gesellschaftlichen Rechtsruck stellen?  Wichtig in diesem Jahr: Aufgrund eines neuen Urhebergesetzes dürfen ab nächstem Jahr keine Texte auf Plattformen wie Moodle oder Blackboard bereitgestellt werden. Hier könnten weitere Kosten für Studierende entstehen. Und überhaupt: Laut einer jüngsten AOK-Studie (siehe :bsz 1101) sind Studierende gestresster denn je. Welche Rezepte die Listen dagegen haben und was sie vorschlagen, um das Campus-Leben und die Mobilität zu verbessern, lest Ihr hier.
:Benjamin Trilling & Eugen Libkin 
 
Co-Autor(in):