Von Open-Air-Kursen und Karrieremessen für KennerInnen chinesischer Dynastien
Uni selbst gestalten – mit inSTUDIES
Die Pop-und Gender-Tagung war ebenfalls Teil von InSTUDIES.
Die Pop-und Gender-Tagung war ebenfalls Teil von InSTUDIES.
Die Pop-und Gender-Tagung war ebenfalls Teil von InSTUDIES.

Der vorgegebene Studienverlauf ist alternativlos? Wer im Studium bislang vergeblich nach Praxisbezug gesucht hat oder sich nach Abwechslung von immer gleichen Lehrkonzepten sehnt, ist eingeladen, Ideen für neue Studieninhalte einzubringen: bei inSTUDIES, der Förderung für studentische Projekte zur Verbesserung der Lehre.

„Wir fanden es schade, dass wir die Dinge, die wir eigentlich ein paar Meter weiter in der freien Natur lernen können, in einem Hörsaal beigebracht bekommen“, erklärt Tanja Decrouppé ihre Beweggründe, bei inSTUDIES teilzunehmen – mit Erfolg: Das von der Geographiestudentin erdachte Konzept konnte beim jährlich ausgeschriebenen inSTUDIES-Förderwettbewerb für studentische Projekte überzeugen. Dank der gewonnenen finanziellen Förderung kann der Online-Kurs für GeographInnen nun starten und die Lernwilligen auf einer multimedialen Schnitzeljagd ins Freie schicken, wo QR-Codes auf Aufgaben etwa zur Bestimmung von Baumarten verweisen, die gleich vor Ort gelöst werden können.


Pop und Gender – ein Thema, viele Perspektiven

Das Projekt ist nur ein Beispiel dafür, welche kreativen Wege inSTUDIES geht. Andere Projekte, wie etwa die Tagung „Pop und Gender“, verfolgen einen interdisziplinären Ansatz, der sich aus der Tatsache ergibt, dass die drei Organisatorinnen aus verschiedenen geisteswissenschaftlichen Fachrichtungen kommen und daher unterschiedlich auf das Thema „Gender in der Popkultur“  blicken.


Koreanistik und Karriere? Kein Widerspruch!

Die Karrieremesse Chancen Ostasien blickt dagegen in die Zukunft, denn Studierende der Ostasienwissenschaften wissen meist nicht genau, was nach dem Büffeln kommt – oder wie es Hauptorganisator Yang Markwart formuliert: „Viele denken sich ‚Jetzt kenne ich alle chinesischen Dynastien – und was mache ich nun damit?‘“ Vorträge von Alumni, die etwa als ÜbersetzerInnen tätig sind, schaffen nun jährlich Klarheit – alles auf Initiative von Studierenden.

:Birthe Kolb

INFOBOX

Eure Ideen sind gefragt: Bis zum 15. Januar sucht inSTUDIES wieder studentische Projekte, die zur konkreten Verbesserung eines Studiengangs dienen oder innovative interdisziplinäre Lehrkonzepte entwickeln. InSTUDIES verfügt jährlich über 40.000 Euro an Fördermitteln, die zur Umsetzung der besten Konzepte ausgeschüttet werden können. Wer eine konkrete Idee hat, aber noch nicht weiß, wie er diese antragsreif machen kann, ist herzlich eingeladen, bei der Ideenwerkstatt am 11. Dezember von 15 bis 18 Uhr im inSTUDIES-Projektbüro vorbeizuschauen.
 

Autor(in):