Das kulturelle Sommerprogramm
Sommerliche Freizeitbeschäftigungen im Ruhrgebiet
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Alles außer Zuhause bleiben: Für Langeweile ist keine Zeit im Ruhrgebiet. Bild: kac
Alles außer Zuhause bleiben: Für Langeweile ist keine Zeit im Ruhrgebiet.

Theater und Festivals. Die vorlesungsfreie Zeit ist auch die Zeit, die Studierende nicht nur für Prüfungsvorbereitung oder Hausarbeiten nutzen müssen. Eine kleine Abwechslung im Alltag bietet das Kulturprogramm im Juli und August.

Auch wenn das Schauspielhaus Bochum in die Sommerpause gegangen und die Spielzeit zu Ende ist, gibt es noch andere Theater, die Eure Schmach nach Kultur stillen können.

Rottstr5 Theater 

Das Rottstr5 Theater spielt weiter und bietet jede Woche spannende Kulturprogramme. Auf ihrer Homepage www.rottstr5-theater.de könnt Ihr Euch informieren. Hier zwei Beispiele aus dem Spielplan.

Am 27. Juli um 19:30 Uhr könnt Ihr das Live-Hörspiel „1980‘s TV-Massaker Mash-Up“ über zwei Schwestern, die nach dem mysteriösen Tod ihres Vater dessen Hotel in Florida betreiben, hören. Ein Unternehmer möchte die Waisen ihres Geschäfts erleichtern. Eine Geschichte, die alte TV-Helden wieder zum Leben rufen. Michael Knight fährt in seinem Wunderwagen KITT und der Privatdetektiv Thomas Magnum nach Florida. Ein Text von Oliver Paolo Thomas, Hans Dreher und Lukas Vogelsang.

Oder wie wäre es mit dem Evergreen „Fight Club“? Mittlerweile ist nicht nur das Buch und der Film Kult, sondern auch das Theaterstück. Mit einer aktualisierten Textfassung von Oliver Paolo Thomas und unter dem Einsatz von Musik werden die Besucher*innen in die düstere Innenwelt des Protagonisten Jack gezogen.

Naturbühne Hohensyburg

Zwischen der Ruhr und dem Ardeygebirge im Stadtteil Syburg befindet sich seit 1952 die Naturbühne, die jedes Jahr in der Theater-Off-Zeit bespielt wird.

Noch bis zum 29. Juli könnt Ihr Euch „Peter Pan – Fliege Deinen Traum“ ansehen. Ab dem 3. August beginnt die Spielzeit für „Die acht Frauen“ von Robert Thomas: Die jüngste Tochter findet ihren ermordeten Vater im Bett, als dieser nicht zum Frühstück kam. Es gibt keine Möglichkeit, die Außenwelt zu kontaktieren, da die acht Frauen plötzlich in ihrer Villa eingesperrt sind und das Telefon ebenfalls tot ist. Allmählich wird ihnen klar, wer die Mörderin ist.

Ab dem 24. August zeigt die Naturbühne dann „Der kleine Horrorladen“. Im Zentrum des Stücks steht der Blumenladen von Mr. Mushnik in Downtown einer amerikanischen Großstadt. Eine Liebesgeschichte, in der eine obskure Pflanze eine wichtige Rolle spielt.

Alle Informationen zum Programm und zu den Ticketpreisen findet Ihr unter naturbuehne.de.

Umsonst-  und Draußenmusik

Wer Lust auf kostenlose Festivals hat, wird im Ruhrgebiet nicht enttäuscht. Neben dem Café Nord (27. und 28. Juli) und Turock Open Air (17. Und 18. August) findet noch das Olgas-Rock Festival am 10. und 11. August in Oberhausen statt. Am ersten Festivaltag gibt es eine Aftershowparty im Club Druckluft, wo Ihr dann weiter tanzen könnt. 

Wer eher Lust auf Jazzformationen, Rap und Kabarett hat, sollte sich nicht das Waltroper Park Fest vom 24. bis 26. August entgehen lassen. Zu Gast sind unter anderem Stefanie Heinzmann und Mambo Kurt. Neben Musik und Komik bietet das Fest auch Kunstausstellungen, Gastronomie und Kinderprogramme an.

:Katharina Cygan