Mensa-Party wurde kurzfristig abgesagt – zu niedrige Vorverkaufszahlen als Grund
Sie ist wieder da … nicht
Foto: Norbert Zyber
Geplatzte Party: So hätte es am 18. November in der Mensa aussehen können, wenn Studis mehr Interesse gezeigt hätten. Foto: Norbert Zyber
Geplatzte Party: So hätte es am 18. November in der Mensa aussehen können, wenn Studis mehr Interesse gezeigt hätten.

Die Mensa-Party, geplant für Freitag, den 18. November, wurde kurzerhand abgesagt. Wie positionieren sich boskop und die ASten von RUB und Hochschule dazu? Wieso der kurzfristige Entschluss und wie geht es weiter mit der Mensa als Partyraum?

„Schwitzende Menschen, Bass-Therapie. Wir machen Stroboparty!“ was schon Nena und die Atzen verlauten ließen, war am Freitag, den 18. November eigentlich in der RUB-Mensa geplant. Zu den Beats der DJs Nico Forlan, Taylite und Raphael Nuevo, die sonst unter anderem im Nightrooms Dortmund auflegen, sollten 2.000 Studis da abgehen und feiern, wo tagsüber sonst Kartoffelecken und vegetarische Bolognese gegessen werden. 

Am Mittwoch – zwei Tage vor der fetten Sause – schrieb boskop dann, die Mensaparty fiele aus. Trotz aller Bemühungen sehe man keine Möglichkeit mehr, das Interesse noch kurzfristig zu steigern, gibt das Akafö-Kulturbüro in seiner Stellungnahme bekannt.

Keine Abendkasse

Erst am 10. November wurde der Kooperationsvertrag zwischen boskop und den ASten der Bochumer Hochschule und der RUB unterzeichnet. Darin festgehalten ist, dass diese für die Bewerbung der Party und den Kartenvorverkauf zuständig sind.

Im Vergleich zur letzten Mensaparty sei die Resonanz wider Erwarten deutlich zurückgegangen, heißt es in der Stellungnahme der ASten: „Es wurden nur ca. 300 von 2.100 Tickets verkauft.“ Aus Sicht der Studierendenvertretungen wurde die Party „sogar besser beworben“ – was Flyer und Plakate angeht – als bei der ersten Party im Oktober, die nur von boskop veranstaltet wurde.

Auf die bei Facebook angeführte Kritik, dass es keine Abendkasse gab, reagieren die beiden studentischen VeranstalterInnen mit einem Verweis auf die Auflagen durch Feuerwehr und Polizei, die es nicht möglich machten, eine Abendkasse anzubieten. 

Auf die Bemerkung eines Studis, dass man nur zwei Karten an den Vorverkaufsständen erwerben konnte, reagiert boskop einlenkend und sagt, man wolle sich „um eine Verbesserung der VVK-Bedingungen bemühen.“

Sie kommt dennoch wieder

Beide ASten stehen einer weiteren Zusammenarbeit mit boskop offen gegenüber. Für die Zukunft und damit für weitere Parties in der Mensa könne man sich auf Grundlage des bestehenden Kooperationsvertrages eine erneute Zusammenarbeit vorstellen. Allerdings wünschen sich die studentischen VertreterInnen ein früheres verbindliches Vertragsangebot, sodass „uns viel mehr Zeit bleibt für eine Werbekampagne.“ 

Für boskop ist ebenfalls klar: 2017 kommt die Mensaparty zurück – und das mit einem großen Knall, so versprechen sie es zumindest „allen Studierenden, Freunden und Partnern“. 

Die 300 verkauften Karten werden an den Vorverkaufsstellen in voller Höhe zurückerstattet. Wo genau Ihr Eure Karten reklamieren könnt, erfahrt Ihr auf asta-bochum.de 

:Kendra Smielowski