Es wird legen… wartet, es kommt gleich …där: „Legendary“ im MZ
Show-Spektakel an der RUB
Foto: Bounty
Bounty ist nicht nur ein Schokoriegel: Legendär wird es im Juni auf der Studiobühne. Foto: Bounty
Bounty ist nicht nur ein Schokoriegel: Legendär wird es im Juni auf der Studiobühne.

Die Gruppe Bounty zeigt am 20. und 21. Juni das Musical „Legendary“ von Sarah Sodke und Marvin Buchkamp. Der junge Viktor ist auf der Suche nach Abenteuern. Begleitet von seinem Pagen Flo trifft er auf seine große Liebe, Prinzessin Mellinia. Natürlich steht ihre Liebe unter keinem günstigen Stern: Die Prinzessin wird vom Todesgott Mortiferus entführt.

Viktor und Flo machen sich wieder auf den Weg, um sie zu befreien. Es erwarten sie zahlreiche Prüfungen und Abenteuer. Sie treffen auf singende Feen, verführerische Harpyien und auf die kampflustige Jacqueline-Chantal.

Marvin Buchkamp ist 25 Jahre alt und studiert so wie seine Kommilitonin Sarah Sodke, 26, Germanistik an der RUB. „Das Stück zu schreiben, die Lieder herauszusuchen, sie umzuschreiben, die Geschichte hin und her zu wenden und am Ende alles zusammenzusetzen hat wahnsinnig Spaß gemacht“, berichtet Sarah.

Vergangenes Semester haben sich die beiden AutorInnen gedacht, dass es, nachdem es zunächst keine Gruppe für ihr Stück gab,  schade wäre, „die schöne Arbeit in einer Schublade verstauben zu lassen“, so Sarah.

Während der Weihnachtszeit hat Sarah begonnen, ein Theaterensemble zusammen zu stellen. Als erstes Mitglied gewann sie Rico Großer als Regisseur.  Der 23-jährige Philosophie-Student ist unter anderem in der Theatergruppe Theater ohne Mittel tätig. „Rico steht mir Projektneuling an der Uni seitdem hilfreich zur Seite,“ erklärt Sarah bescheiden. Danach habe sie die restlichen Mitglieder rekrutiert, teilweise bestehend aus KommilitonInnen, Bekannten aus anderen Theaterprojekten und FreundInnen.

Was ist wahr am Stück?

An der Geschichte von „Legendary“ soll vieles wahr sein. Es sei wahr, dass HeldInnen manchmal gar nicht diejenigen sind, die am meisten tun. Es sei wahr, „dass unauffällige Helfer oft die wahren Helden sind,“ so Sarah. Es sei wahr, dass die eigene Geschichte manchmal nicht so abläuft wie vorgesehen, und es sei wahr, dass man eine Geschichte auf vielerlei Weisen erzählen könne.

:Katharina Cygan