Impfaktion am Campus
Richtung „Freiheit“
Bild: bena
Symbolbild

Vergangenes Wochenende wurde das Studierendenhaus zum Impfzentrum. Der AStA und die medizinische Fachschaft luden zum Schutz gegen Covid-19 ein. Am ersten Tag kamen bereits rund 200 Menschen, die sich die erste, zweite oder Booster-Impfung abholten. 

Doch wie kamen sie auf die Idee? „Ein paar niedergelassene Ärzte, die wissen, dass ich im Fachschaftsrat Medizin bin, sowie anderweitig hochschulpolitisch aktiv bin, haben mich angesprochen, ob die Ruhr-Uni ein solches Impfangebot für die Studierende organisiert.“, so Emre Yavuz, einer der Mitorganisator:innen. Er fügte auch an, dass viele dieser Ärzt:innen ehemalige Studierende der RUB seien und gerne helfen wollen. Die Ruhr-Uni an sich hatte eine solche Impfaktion nicht angeboten. Zwar haben Impfteams der Stadt Bochum im vergangenen Jahr auch im Musischen Zentrum vorbeigeschaut, jedoch fielen die Termine im November und Dezember aus. Ebenso gab es eine Impfkampagne für Mitarbeiter:innen mit Spikevax von Moderna . Studierende der Uni konnten zusätzlich zum Impfzentrum Bochum impfen lassen, was insbesondere für die Medizinstudierende, die auch in die Kliniken geholt worden sind, wichtig war. Vor circa drei Wochen haben die Ärzt:innen Emre kontaktiert und gesagt, dass sie die Möglichkeit haben, BioNTech/Pfizer speziell für Studierende zu organisieren. Emre macht deutlich: „Für Studierende ist das wichtig, denn Moderna und AstraZeneca sind für Menschen unter 30 nicht mehr freigegeben.“ 
Für Amanda, Studentin der RUB, ein praktisches Angebot. Es ist ihre Booster-Impfung und das Angebot auf dem Campus zu impfen sei für sie ein bequemes. Das sah auch Diana so: ihr Arzt ist in Essen ansässig und sie nehme gern das unkomplizierte Angebot an, sich an der Uni impfen zu lassen. Zudem sei die Impfung schon mit Ausblick auf das nächste Semester sinnvoll, da der Wechsel von der grünen auf die blaue Vignette anstehe und ihr Status bald ablaufe. Den Weg zur Impfung fanden aber nicht nur Studierende, sondern auch ihre Angehörigen, Mitarbeiter:innen der Uni sowie Eltern mit ihren Kindern. 
Insgesamt wurden an dem Wochenende 525 Dosen verimpft und das ab 12 Jahren. Das Angebot kam gut an, insbesondere auch bei ausländischen Studierenden. Emre fügt an: „Viele Studierende aus dem Ausland haben hier keinen Hausarzt, für sie ist eine solche Aktion ganz praktisch, denn meistens kam man nur an die Impfung über einen niedergelassenen Arzt.“ Am 9. Februar findet die aktion nochmal statt. Weitere Informationen zur Zeit und Terminbuchung bekommt ihr auf: asta-bochum.de/impfung/ 

                    :Abena Appiah