Keine Kürzung des Serviceangebots
Psychologische Beratungsstellen bleiben
Keine Angst vorm Alleinsein: Die psychologische Beratung ist weiter mit voller (Personal)kraft für Euch da. Symbolbild
Keine Angst vorm Alleinsein: Die psychologische Beratung ist weiter mit voller (Personal)kraft für Euch da.

Campus. Über die Situation der Beratungsstellen wird heiß diskutiert. Intern hieß es, es gebe Kürzungen, doch der Senat und die Kanzlerin dementieren dies.

„Wir wissen um die Wichtigkeit der psychologischen Beratungsstellen und haben daher auch jeden Tag Notfallzeiten“, erzählt Gundula Lüdorf, Leiterin der zentralen Studienberatung. Neben der allgemeinen Studienberatung ist die psychologische Beratung ein weiterer großer Pfeiler des Serviceangebots. „Im Rahmen des doppelten Abiturjahrganges wurden weitere Kollegen für die psychologische Beratung eingestellt. Diese wurden aus Drittgeldern bezahlt und erhielten befristete Verträge“, erklärt Lüdorf. „Diese Verträge laufen jetzt aus.“

Dennoch soll es nicht zu Beratungsabbau kommen. 

Plus fünf

Die psychologischen BeraterInnen müssen neben ihrer Zeit in der psychologischen Beratung auch zur allgemeinen Studienberatung zur Verfügung stehen. So ist ihre Arbeitszeit geteilt. Mit dem Wegfall der KollegInnen mit befristeten Verträgen fällt vermeintlich zusätzliche Beratungszeit weg. Lüdorfs versichert, dass ein neues Konzept stehe: „Die Anteile, die in der allgemeinen Studienberatung anfielen, fallen weg.“ Dafür soll Extrapersonal eingestellt werden. Somit haben die psychologischen BeraterInnen keinen Stundenanteil für die allgemeine Studienberatung mehr abzuleisten. Die gewonnen Stunden kommen der psychologischen Beratung zu Gute. 

Mit der Umsetzung rechnet Lüdorf bis Januar 2018: „In der Übergangsphase müssen die neuen Kollegen noch eingearbeitet werden. Doch wenn die Stellen besetzt sind, die Kollegen eingearbeitet und die ausgeschriebene Stelle der fachlichen Leitung vergeben ist, haben wir im Januar fünf Stunden mehr als aktuell.“

 Mehr Arbeit – weniger Leute 

Die verbleibenden psychologischen BeraterInnen müssen den Wegfall ihrer Kolleg-

Innen nicht durch etwa Überstunden auffangen, versichert Lüdorf. „Das ist auch nicht die Arbeitsphilosophie der RUB. Wer seine Beratungszeit erhöhen möchte, kann das gerne tun“, erklärt Lüdorf. Alle weiteren und bekannten Leistungen wie Notfallsprechzeiten bleiben bestehen, versichert sie weiter. „Wir bauen Köpfe ab, weil die Verträge auslaufen und aus Drittmittel bezahlt wurden, aber keine Stunden.“

:Sarah Tsah

 

Autor(in):