Poetry-Slam-Eintritt: Überschreitung der „drei-Euro-Marke“ im KulturCafé
Preissteigerung – aber nur für Großevents
Foto: Alexander Schneider
Full house KuCaf: Slammen auf der Bühne. Foto: Alexander Schneider
Full house KuCaf: Slammen auf der Bühne.

Seit Jahren gilt für Veranstaltungen im KulturCafé, dass der Eintritt nicht über drei Euro liegen soll. Bei der Vorrunde der NRW-Slam-Meisterschaft war das jedoch nicht der Fall. Auch für kommende Großveranstaltungen wie dem Campus-Slam will der AStA eine Ausnahme von der „drei-Euro-Marke“ machen.

Comedians wie Özcan Cosar oder Slam-Ikonen wie Sebastian 23 an die RUB zu locken, war auch für die aktuelle Legislaturperiode eines der Ziele des AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss). Das war schon in der letzten Amtszeit erfolgreich: So strömten Anfang des Jahres 1.500 BesucherInnen ins Audimax, um die Show mit Comedian Özcan Cosar zu sehen.

6,47 Euro für die Slam-Vorrunde

Doch das Angebot solcher Kulturveranstaltungen kollidiert aktuell mit der „drei-Euro-Marke“ für Eintrittspreise im KulturCafé. So kosteten die Tickets für die Vorrunde der NRW-Meisterschaft im Poetry Slam 6,47 Euro. Der AStA fungierte jedoch nicht als Veranstalter, denn die Räumlichkeiten wurden von der Poetry-Slam-Agentur WortLautRuhr gebucht. Eine kommerzielle Nutzung habe es für den AStA dadurch nicht gegeben, wie es auf Anfrage der :bsz heißt. „Es ging uns hier nicht darum, Geld zu machen“, so die Vorsitzende Nur Demir. „WortLautRuhr wollte nur eine Veranstaltung auf dem Campus machen.“

Trotzdem begründet der AStA eine Erhöhung der Ticket-Preise auch für kommende Veranstaltungen in der studentischen Lokalität.

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:Benjamin Trilling