Weltpolitik: Frauen der US-Präsidenten und ihr Einfluss
Politische Prominenz
Ehemalige FLOTUS 2013 (von links nach rechts) Michelle Obama, Laura Bush, Hillary Clinton, Barbara Bush und Rosalynn Carter.
Ehemalige FLOTUS 2013 (von links nach rechts) Michelle Obama, Laura Bush, Hillary Clinton, Barbara Bush und Rosalynn Carter
Die First Ladies der USA haben schon immer – sowohl auf politischer als auch auf kultureller Ebene - eine Sonderstellung inne. Laut dem Wirtschaftsmagazin „Forbes“ finden sich allein 2016, mit Michelle Obama und Hillary Clinton, gleich zwei ehemalige First Ladies unter den Top 10 der mächtigsten Frauen der Welt. Auch in den letzten Jahren fand sich fast immer eine (ehemalige) FLOTUS auf derartigen Listen. 2010 nannte „Forbes“ Michelle Obama sogar die mächtigste Frau der Welt. 
 

Frauenrechte und Wohltätigkeit

Das politische und gesellschaftliche Wirken der First Ladies hat sich dabei in der Geschichte stark gewandelt. Die Medienwissenschaftlerin der Quinnipiac University Lisa M. Burns beschreibt in ihrem Buch First Ladies and the Fourth Estate: Press Framing of Presidential Wives etwa die Entwicklung des Amtes von politischer Prominenz zur wichtigen weltpolitischen Gestaltungsfigur in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Besonders oft setzten sich die First Ladies für die Rechte von Frauen und Minderheiten ein. Dabei nutzen sie nicht nur ihren Einfluss auf den jeweiligen Präsidenten, sondern auch das generell große Interesse der Öffentlichkeit. Auch im kulturellen Bereich setzten sie immer wieder persönliche Akzente. So war beispielsweise Jaqueline Kennedy Onassis auch als Modeikone bekannt.
 

Zur Ausstellung

Das Englische Seminar der RUB nimmt den Einzug der neuen First Lady Melania Trump ins weiße Haus zum Anlass das inoffizielle Amt näher zu untersuchen. Die Ausstellung soll am 8. Februar eröffnet werden. Bei der Eröffnungsveranstaltung um 18:00 Uhr im Blue Square in Bochum werden die Studierenden vom Englischen Seminar selbst vor Ort sein, um ihre Poster zu präsentieren und mit BesucherInnen zu diskutieren. Die Ausstellung wird bis zum 8. März zu sehen sein.
 
:Frederik Herdering