Kommentar: Terror, Treibhaus und Trittins Erben: UN-Klimakonferenz in Paris
Nur noch kurz die Welt retten
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Bochum ist Klimafreundlich“, postete Sebastian Pewney auf Twitter. Gibt es die Reinkarnation der Klimakanzlerin dann auch in Berlin? Screenshot: tims
Bochum ist Klimafreundlich“, postete Sebastian Pewney auf Twitter. Gibt es die Reinkarnation der Klimakanzlerin dann auch in Berlin?

Ausgerechnet in Paris findet vom 30. November bis 11. Dezember die UN-Klimakonferenz statt – nach den verheerenden Terroranschlägen kaum vorstellbar. Doch das normale Leben geht weiter und das zuletzt äußerst vernachlässigte Thema Klimawandel gerät wieder in den öffentlichen Diskurs –  auch hier:  Glaubt man Grünen-Stadtratsmitglied Sebastian Pewny, dann ist die Stadt Bochum dabei der heimliche Weltretter. Ist die Klimakatastrophe also doch noch zu vermeiden?

Das alljährliche Treffen der Staats- und RegierungschefInnen, Organisationen und AktivistInnen – um wieder einmal über den Klimawandel zu sprechen und vielleicht auch konkrete Ziele zu formulieren –  gerät durch die Terroranschläge und den damit verhängten Ausnahmezustand mitsamt Verbot der Proteste in den Hintergrund. Doch kann sich die Welt trotz der aktuellen Lage einen weiteren UN-Klimagipfel ohne nennenswerte Erfolge überhaupt leisten? 

Sebastian Pewny brachte das Thema wieder auf die Agenda und postete völlig überzeugt auf Facebook: „Bochum ist Klimafreundlich!“ Sicherlich kann darüber gestritten werden, wie Bochum (angeblich) die selbstgesteckten Klimaziele erreicht hat.

Währenddessen wird auch das weltweite Klima wieder ein Thema werden. Denn wenn Paris für zwei Wochen Gastgeber des Weltklimaschutzes ist, muss der Fokus auf einem verbindliches Klimaabkommen liegen – der Welt zuliebe.

:Tim Schwermer

   Mehr dazu und über unsere geplante Klima-Reihe findet Ihr hier.