Historisches Institut ändert die Prüfungszeiträume für Modul X
Neue MAP-Termine ärgern Studis
Ab diesem Semester müssen Lehramtsstudierende der Geschichtswissenschaft ihre Modulabschlussprüfung (MAP) im Modul X bereits am Ende des laufenden Semesters und nicht, wie bisher gedacht, zu Beginn des folgenden Semesters ablegen.
 
Im Januar 2016 beschloss der Vorstand des Historischen Instituts (angeregt durch den Teilbereich Geschichtsdidaktik) die Änderung. Mit der Einführung des Praxissemesters für Lehramtsstudierende bestand nach Aussage des Fachschaftsrates Geschichte die Problematik, „dass die Prüfungstermine ansonsten mit dem Beginn der Praxisphase kollidieren würden und ein reibungsloser Beginn eben dieser nicht immer gewährleistet sein könnte.“
Als Konsequenz aus diesem Beschluss ergibt sich jedoch, dass die notwendigen Unterlagen bis Ende Mai von den Studierenden bereitzustellen sind und es keine Nachreichfristen gibt. Insbesondere für Studierende, die bisher ihr Latinum noch nicht abgelegt haben, ergeben sich hier Probleme, da die Prüfungen in der vorlesungsfreien Zeit liegen und somit nicht am Ende dieses Semesters nachgewiesen werden können.
 

Härtefallregelungen

Für diese Fälle hat der FSR im Gespräch mit dem Vorstand des Instituts eine Härtefallregelung ausgehandelt. In dem Statement der Fachschaft heißt es hierzu: „Darüber hinaus wurde dem Fachschaftsrat versichert, dass in Härtefällen wohlwollende Lösungen im Sinne der Studierendenschaft gefunden werden. Hierunter fällt beispielsweise die veränderte Nachweispflicht des Latinums, welches nun anstatt zur Anmeldung der MAP erst zur Anmeldung der Masterarbeit nachgewiesen werden muss.“
 

Mehrbelastung der Studierenden 

Auch wenn der FSR sein Möglichstes tut, um Härtefälle abzumildern, Engpässe im Studium zu vermeiden und die Änderungen rechtzeitig zu kommunizieren, stellt die Änderung Lehramtsstudierende doch vor eine Mehrbelastung. Neben Hausarbeiten und Klausuren müssen sie nun auch noch die MAP vorbereiten. Einige drückten bereits auf der Facebookseite des FSR ihren Unmut aus: „ Wer sich sowas ausgedacht hat, hasst doch Studenten“, so eine Studentin.
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