Schimmelproblem an der KiTa Lennershof – Lösungen werden erarbeitet
Neubau der KiTa am Lennershof geplant
Bilder: Sven Heintze, Collage: ken
Schimmel in den Ecken? In der KiTag am Lennershof bald Geschichte. Bilder: Sven Heintze, Collage: ken
Schimmel in den Ecken? In der KiTag am Lennershof bald Geschichte.

Akafö. Die Kindertagesstätte „KiTag“ am Lennershof hat ein Problem mit Schimmel. Vor Kurzem begann die Sanierung. Mit Containern wird eine Zwischenlösung geschaffen, bis der Neubau steht.

Die Kindertagesstätte am Lennershof ist schon seit längerem als Sorgenkind bekannt. Schimmel in den Ecken und Mitte November kam ein undichtes Dach hinzu, weil sich Elemente in der Dachkonstruktion verschoben haben. Der Betrieb gehört zum Akademischen Förderungswerk (Akafö) der RUB. Das Akafö ist aber nur Mieter der Räumlichkeit und hat demzufolge nur einen begrenzten Handlungsspielraum. Eigentümer und damit für Sanierung und Instandhaltung zuständig ist der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB). Dieser sah sich aber trotz mehrfacher Kontaktaufnahme seitens des Akafö nicht gezwungen, Maßnahmen zu ergreifen. „Vor einigen Monaten schlug die Geschäftsführung einen energischeren Ton an“, erklärt Marian Thöne, Pressesprecher des Akafö, „seitdem haben die Arbeiten begonnen.“ 

Konkrete Pläne

Seit einigen Wochen wird an der KiTa gearbeitet. Das Dach wurde repariert, sodass es nicht mehr durch die Decke tropft. Thöne erklärt, „die Bauarbeiter haben die fragliche Stelle abgedichtet“.

Als langfristige Instandsetzungsmaßnahme ist ein Neubau in Planung. Dieser soll 2020 fertig sein und den etwa 70 Kindern im Alter zwischen vier Monaten und sechs Jahren einen neuen Platz zum Spielen und Lernen bieten. Für die Überbrückung der Zeit werden Container aufgestellt, die als Übergangslösung zu verstehen sind. „Die Container stellen 150 Quadratmeter zur Verfügung“, sagt Thöne. Es sei weiterhin so geplant, dass der KiTa-Betrieb wie gewohnt weiter laufe und nur einzelne Gruppen vorrübergehend in die Container umziehen. „Die Container sind dabei nicht als Ersatzgebäude gedacht, sondern als Ergänzung“, sagt Thöne. „Wir arbeiten kurzfristig an einer mittelfristigen Lösung.“

Lest dazu auch Kendras Kommentar!

:Kendra Smielowski