Stöbern in der Rotunde
Nachtaktives Trödeln
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Alte und neue Schätze: Die AusstellerInnen hatten alles dabei. Bild: bena
Alte und neue Schätze: Die AusstellerInnen hatten alles dabei.

Bochum. Vergangenen Samstagabend war es bis 24 Uhr möglich, beim Nachtflohmarkt in der Rotunde zu tröderln und Musik zu genießen.

Ab 17 Uhr öffneten die Tore und die privaten AusstellerInnen konnten ihre gebrauchten Dinge den BummlerInnen und Schaulustigen präsentieren und anbieten. Vom kleinen Nähkästchen von der Großmutter bis zum Vintage Designermantel, war alles dabei. Den rund 40 TrödlerInnen waren in Hinsicht auf die Verkaufsware kaum Limits gesetzt. Nur eins durfte es nicht sein: Neuware! Den BetreiberInnen war es sehr wichtig, dass keine professionellen TrödlerInnen vor Ort sind. Es sollte ein klassischer Trödel sein und das kam bei einigen Leuten gut an. „Ich finde es wirklich gemütlich hier, zudem gibt es hier viele coole Sachen. Ich denke, ich muss mehrere Runden machen, um echt jeden Stand abzugrasen.“ sagte die Auszubildene Sina. Aber nicht jedeR war von dem Konzept überzeugt: „Ich finde es unverschämt, für einen Trödel Eintritt zu bezahlen und bei den Standgebühren machen doch nur die Veranstalter Gewinne“, so die Meinung der Rentnerin Gisela.

 

Livemusik beim Flanieren

TrödlerInnen konnten auch ein Livekonzert von der Sängerin Franzi Rockzz erleben. Neben der Livemusik trat auch ein DJ auf, der ein Set mit Soul, World Beat und Electro spielte. Die VeranstalterInnen sorgten für ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm, aber auch für die Verpflegung der Besucher war gesorgt. So konnte mit gestilltem Durst und vollen Magen gemütlich gebummelt werden. 

Für die AusstellerInnen war der ganze Tag ein langes Abenteuer, denn auch wenn der Flohmarkt später anfängt als die üblichen Flohmärkte müssen sie bis zum Ende durchharren, da der Abbau erst ab 23:30 Uhr erlaubt war. „Mit dem Aufbau bin ich seit 15 Uhr hier. Es ist schon etwas anstrengend, hier so lange zu stehen und das gerade bei diesem Wetter. Aber ich muss sagen, es hat sich gelohnt und ich würde es wieder machen“, meinte die Studierende und Ausstellerin Susan.                  

:Abena Appiah