Der Campus geht architektonisch mit der Zeit
Mehr als nur ein Stein
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An der RUB wird gebaggert: Nachdem die zwei ältesten Gebäude der Uni abgerissen wurden, werden sie nun wieder aufgebaut. Foto: alx
An der RUB wird gebaggert: Nachdem die zwei ältesten Gebäude der Uni abgerissen wurden, werden sie nun wieder aufgebaut.

Keine verstaubte Tradition, sondern der moderne Startschuss für etwas Neues. Die Grundsteinlegung für die neu entstehenden Gebäude IA, IB und GD am Montag war ein Festakt, der viele BesucherInnen in die I-Reihe lockte.

Unmittelbar nachdem der Rückbau von IA und IB im September vergangenen Jahres abgeschlossen war, begannen die Bauarbeiten für die neuen Herbergen der Wissenschaft. Nun werden die Bauwerke eingeweiht. „Mit der Grundsteinlegung wünscht man den neuen Gebäuden Alles Gute“, erklärt Sabrina Kauschke vom Dezernat Hochschulkommunikation den symbolträchtigen Akt. 

Während man in der I-Reihe also Erneuerungen beobachten kann, entsteht am anderen Ende des Campus mit GD etwas noch nicht Dagewesenes. Modern und ein Baustein zur Campusentwicklung soll es werden, so Kauschke. Nach dem Dominoprinzip werden die BewohnerInnen anderer Gebäude dort einziehen und damit den Weg für weitere Sanierungen frei machen. Mitte 2018 soll es so weit sein.  

Prestigeprojekt

Dass es sich um bedeutende Projekte handelt, zeigt auch die Rednerliste. Darauf standen neben Rektor, Kanzlerin und Oberbürgermeister auch die NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. Mit einem besonderen Abschlussakt wird ein weiteres Symbol gesetzt. Eine Zeitkapsel, gefüllt mit tagesaktuellen Zeitungen, Euromünzen und unterschriebenen Bauurkunden, ruht fortan im Sockel des neuen IA. 

 

:ksz

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