PSE ist für Fragen rund ums Lehramt da
Lehramt ohne Hindernisse
Bild: lor
Berät SchülerInnen wie auch Studierende: Christoph Schlick von der PSE. Bild: lor
Berät SchülerInnen wie auch Studierende: Christoph Schlick von der PSE.

Schule. Auf bestem Wege zum Lehramt? Damit das klappt, steht die Professional School of Education (PSE) angehenden LehrerInnen helfend zur Seite.Wir haben mit Studienberater Christoph Schlick über PSE gesprochen.

Kann ich mit der Fächerkombination Deutsch/Geschichte auf einen Job in der Schule hoffen? Was für Module muss ich während des Bachelors belegen? Wann kann ich das Praxissemester machen? Kann ich als ausgebildeteR LehrerIn Fortbildungen an der Universität machen?

Die PSE mit Sitz im Studierendenhaus (SH) ist die zentrale Anlaufstelle der Universität für die erste Phase der LehrerInnenausbildung. Darüber hinaus beschäftigen sich die MitarbeiterInnen auch mit Fragen der Forschung zum Lehrberuf und -amt. Neben der Beratungs- und Organisationsfunktion unterstützt die PSE zusammen mit verschiedenen KooperationspartnerInnen beispielsweise die Ausbildung geflüchteter Lehrkräfte (:bsz 1155). 

Breites Angebot

„Jede Universität in Nordrhein-Westfalen, die eine Lehrerausbildung anbietet, braucht eine zentrale Einrichtung, die für diese Ausbildung verantwortlich ist“, erklärt Christoph Schlick, der für die Studienberatung zuständig ist.  Die RUB ist eine der kleineren Lehramtsschmieden, die ausschließlich das Lehramt für Gymnasium und Gesamtschule anbietet. Die Technische Universität Dortmund hingegen bietet beispielsweise alle fünf Lehramtstypen an: Grundschule, Haupt- und Realschule, Gymnasium und Gesamtschule, Berufskolleg und Sonderpädagogik. Die RUB dagegen besteche vor allem durch das breite Angebot von Unterrichtsfächern: „Wir haben auch exotische Fächer: Wir sind eine der wenigen Unis, wo man Japanisch und Chinesisch auf Lehramt studieren kann, auch Russisch und Italienisch sind selten.“

Die PSE ist in fünf Unterressorts unterteilt, die verschiedene Themenschwerpunkte wie Praxissemester oder Promotion haben. 

Kontrovers diskutierte Punkte wie Digitalisierung und Inklusion in der Schule werden auch in der PSE wahrgenommen und im Rahmen von teilweise verpflichtenden Modulen in der Lehramtsausbildung umgesetzt. Der regelmäßig stattfindende RUB Teachers’ Day zeige das große Interesse auch „gestandener Lehrerinnen und Lehrer“ an Fortbildungen und besonders Themen, die mit Digitalisierung zusammenhängen. 

Tipps für Neulehrende?

Doch welche Tipps hat Schlick für Interessierte und angehende Lehramtsstudierende? „Der erste Tipp ist, sich zu hinterfragen ob der Lehrerberuf wirklich was für einen ist.“ In Gesprächen mit SchülerInnen zeige sich oft, dass viele glauben, der Beruf sei etwas für sie. Bei genauerem Nachhaken komme heraus, dass viele allerdings noch nie mit Kindern und Jugendlichen zusammengearbeitet hätten. Mitarbeit im offenen Ganztag der Trainingstätigkeit im Sport seien beispielsweise geeignete Möglichkeiten, um herauszufinden, ob es passt. Zweitens: Studienfächer nach eigenem Interesse und nicht ausschließlich nach der zukünftigen Einstellungssituation wählen. „Es macht keinen Sinn Fächer zu studieren, an denen man selbst keinen Spaß hat, denn man muss ja immerhin die nächsten 40 Jahre Schülerinnen und Schüler dafür begeistern.“ Und als dritten Tipp: Bei Problemen frühzeitig an die PSE wenden! „Kommen Sie rechtzeitig zur Studienberatung der Professional School of Education. Nicht auf die lange Bank schieben. Einfach eine Mail schreiben und wir vereinbaren einen Termin!“

Bei Fragen schreibt eine Mail an pse-beratung@rub.de

:Andrea Lorenz