Die Akafö-Wohnheime im Überblick
Leben in den Wohnheimen des Bochumer Akafö
Foto: tom
Das Studidorf an der Laerholzstraße: Inklusive Uni-, Stadt- und Studinähe. Foto: tom
Das Studidorf an der Laerholzstraße: Inklusive Uni-, Stadt- und Studinähe.

Wohnen. Wer in Bochum ein Studium aufnimmt, ist nicht selten PendlerIn. Dass das Pendeln irgendwann nervt, ist auch beinahe garantiert. Warum also nicht einfach in ein Wohnheim ziehen, das sowohl Uni- als auch Stadtnähe sowie neue Kontakte bietet?

Denn die Wohnheime des Akafö bieten eine Menge Vorteile im Vergleich zu anderen, auf dem „normalen“ Wohnungsmarkt feilgebotenen, Räumlichkeiten. „Zunächst sind Unterkünfte in einem Wohnheim in aller Regel relativ günstig. Der Mietpreis lässt sich gut kalkulieren, weil es Inklusivmieten sind, bei denen zum Beispiel der Internetzugang oder Kabel-TV bereits eingerechnet sind“, erklärt Marian Thöne, Pressesprecher des Akafö. Darüber hinaus bestehe die Möglichkeit, bereits möblierte Zimmer oder Wohnungen zu beziehen, wodurch potentielle BewohnerInnen vor allem an anfänglichen Kosten sparen könnten. 

Küchen, Waschmaschinen und Trockner sind ebenso vorhanden, wobei die letzten beiden gegen ein geringes Entgelt verwendet werden können. „Zudem werden die Studierenden in unseren Wohnheimen nicht ‚allein gelassen‘. Gibt es Probleme, können sie sich an den jeweiligen Hausverwalter oder die 

Ansprechpartner/innen des AKAFÖ wenden“, so Thöne weiter. Außerdem befinden sich viele Wohnheime in der Nähe von Einrichtungen, die über eine Menge kulturelle Angebote verfügen. Thöne resümiert: „Generell sind die Wohnheime bestens geeignet, um während des Studiums nette Leute kennenzulernen. Dort treffen sich Menschen verschiedenster Nationalitäten und Fachrichtungen, sodass viele Bekannt- und Freundschaften entstehen.“

Hört sich gut an, kostet wie viel?

Generell muss zwischen Appartements und Zimmern unterschieden werden. Bei den Appartements rangieren die Preise zwischen 258 Euro in der Kollegstraße bis hin zu 390 Euro in der Eulenbaumstraße. Während die meisten Appartements möbliert und etwa 16 bis 17 Quadratmeter groß sind, belaufen sich, so Thöne, einige „Exoten“ wie beispielsweise in der Eulenbaumstraße auf 32 Quadratmeter. Das günstigste Einzelzimmer für 227 Euro findet sich im Sumperkamp, das teuerste mit 291 Euro im Friedrich-von-Hardenberg-Haus an der Laerheidestraße.

Die Größen variieren hier von 9 bis 29 Quadratmeter. Zudem gibt es noch Zwei-Raum-Wohnungen für ungefähr 565 Euro sowie Dreier- und Vierer-WGs, bei denen der Preis bis zu maximal 920 Euro steigen kann. Allerdings wird die Miete dann entsprechend unter den Parteien geteilt. Mehrraumwohnungen reichen von 30 bis zu 111 Quadratmetern. Die hier angegebenen Preise verstehen sich alle inklusive sämtlicher Nebenkosten. 

Willkommen

Thöne versichert: „Wer in unseren Wohnanlagen lebt, soll ein verlässliches, gemütliches und irgendwann auch vertrautes Zuhause haben“ und heißt alle Erstsemester willkommen: „Es ist toll, euch hier zu haben! Wir sind uns sicher: Eure Zeit in Bochum wird wunderbar, aufregend und spannend. Ihr werdet neue Menschen kennenlernen, Bochum sowie das Ruhrgebiet erforschen und sicher auch das Eine oder Andere aus euren Veranstaltungen in der Uni mitnehmen ;-)“. Das Akafö hat neben dem Wohnen auch eine ganze Reihe anderer Hilfestellungen und Angebote in petto. Es bietet „leckeres und ausgewogenes Essen“, hilft beim BAföG-Antrag (siehe Seite 2), bietet Service für Studierende mit Behinderung, unterstützt bei der Kinderbetreuung, erleichtert internationalen Studis die Integration und ermöglicht ein vielseitiges Kulturangebot. Wichtig sei, so Thöne: „Seid offen, stellt Fragen und meldet euch, wenn es Probleme gibt. Wir versuchen, euch zu helfen!“

:Tobias Möller