Wohnen in Bochum: Eine Idylle für Studis
Lebe lieber (un-)gewöhnlich
Foto: Alexander Schneider
Gemeinsam einen Serienmarathon starten: In der richtigen WG muss sich niemand alleine vor die Glotze hängen. Foto: Alexander Schneider
Gemeinsam einen Serienmarathon starten: In der richtigen WG muss sich niemand alleine vor die Glotze hängen.

Studi-Wohnheim, Hotel Mama, eigene Butze oder ne private WG direkt am Bermuda3Eck? Alles hat seine Vor- und Nachteile – Hier bekommt Ihr einen Überblick.

„Hotel Mama“: Privileg der ganz besonderen Sorte

Ach, zu Hause ist es am schönsten. Man wohnt fernab der Betonmetropole Bochum im „Hotel Mama“ in Bottrop, Berger- oder Bövinghausen und pendelt mit dem eigenen Auto zur Uni. Luxus pur. Das Essen steht nach der Vorlesung auf dem Tisch, die Wäsche ist selbstverständlich auch schon gewaschen. Wenn dann nicht die buckelige Verwandtschaft ständig mit nervigen Sachen ankämme, wäre es perfekt. 

Eigene Bude: Pure Freiheit

Ich bin jung, selbstbewusst, eigenständig und mache mein eigenes Ding als urbaneR KosmopolitIn. Auto? Brauche ich nicht, ich wohne zentral, fahre Fixie Bike, koche für mich selbst, lade ein, wen und wann ich will. Einsamkeit? Manchmal ja, dafür keine nervigen WG-MitbewohnerInnen, die ständig ihr benutztes Geschirr stehen lassen und bis vier Uhr nachts netflixen. Nenne mich EinzelgängerIn, ich nenne mich souverän und frei. 

Private WG: „Natürlich“ keine Zweck-WG

Das Leben ist zum Teilen da, dazu gehören auch die ersten „eigenen“ vier Wände. Okay, in der Küche wird es beim Kochen manchmal eng und morgens blockieren die MitbewohnerInnen schon wieder das Badezimmer. Aber hey, Du bist frei, ohne nervige Eltern und abends gibt es dafür ständig einen guten Anlass, Bier oder Wein zu trinken. Wir sind ja natürlich keine Zweck-WG. Ein bisschen Aktivität muss schon sein. Ist Dir das etwa auf Dauer zu anstrengend und wirkt sich negativ auf Deine Studi-Leistungen aus? Du hast es doch so gewollt – oder etwa nicht? 

Leben im Wohnheim: Ständig Party

Fernab der Bochumer Innenstadt und in direkter Uni-Nähe bist Du fast frei. Keine Eltern, dafür 7,5 Quadratmeter purer Luxus, den Du Dir von Deinem mühsam durchgebrachten Bafög-Antrag leisten kannst. Willkommen im Studi-Leben, jetzt kannst Du endlich für Dich und fürs Leben lernen. Oder auch einfach während des Semesters täglich eine andere Wohnheimparty besuchen. Einen Grund zu feiern gibt es immer: Günstiges Bier, nettes Party-Volk – ein Leben im Saus und Braus.  

Gastautor :Tim Schwermer