Keine blaue Pause: Campusfest ist unverzichtbar!
Lärm ist wichtig!
Für viele war das Ruhrstilleben auf der A40 einer der Höhepunkte des Kulturhauptstadtjahres fünf Sommer zuvor. Prinzipiell hätte ich nichts gegen eine Wiederholung dieser netten Aktion. Auch der Spaziergang auf der automobilfreien Universitätsstraße – man kann ja nicht alle fünf Jahre den Ruhrschnellweg sperren – wird sicherlich ein angenehmer Nachmittagszeitvertreib. Aber dafür das Sommerfest ausfallen lassen?

RUBissimo hat nach schwammigen, aber dennoch eindrucksvollen Angaben der RUB im letzten Jahr „mehrere zehntausend“ BesucherInnen angezogen. marGesichtsbemalung für die Kleinen, Klassik für die Ruhigen, Schnaps für die Feiertollen: Während das Campusfest für jedeN etwas zu bieten hatte, könnte aus der BlauPause lediglich eine bessere Spaziermöglichkeit werden. Auch die AusstellerInnen stehen vor Herausforderungen: Getränkeausschank ist nicht, genausowenig elektrischer Strom. Was bietet man den Leuten?

Von daher begrüße ich den Vorstoß der studentischen Vertretungen, dennoch eine Party mit geilen Konzerten auf die Beine zu stellen, damit wenigstens einmal im Jahr das Nordforum voll guter Laune ist. Hoffentlich lässt sich der AStA nicht von dem zusätzlichen Aufwand, den das Fehlen einer Rahmenorganisation bedeutet,  abschrecken und stellt eine zünftige Ergänzung zur BlauPause auf die Beine.

:Marek Firlej
 

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