Am SAE-institute lernen wie man ein Spiel programmiert, Musik aufnimmt oder Animationen entwirft
Kreativ mit Medien arbeiten
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Irgendwas mit Medien: Am SAE-Institute konnten Interessierte von Profis lernen. Foto: asch
Irgendwas mit Medien: Am SAE-Institute konnten Interessierte von Profis lernen.

Workshops. Am 13. August konnten Interessierte am SAE-Institute in Bochum einen kurzen Einblick in das Handwerk von MedienmacherInnen erhalten. 

Kurz vor der Gamescom noch ein eigenes Spiel programmieren? Lernen, wie Grafiken für Games erstellt und animiert werden? Oder doch lieber von einem Profi lernen, wie man Musik richtig abmischt und aufnimmt? Vergangenen Sonntag bot das SAE- Institute kostenlose Workshops zu allen Themenbereichen rund um das kreative Arbeiten mit Medien an. So konnten Interessierte beispielsweise während des Workshops mit fachkundiger Unterstützung ein eigenes Spiel programmieren.

Grenzen setzen

Mithilfe der Game Engine Unity, einem Programm, das speziell dafür ausgelegt ist, Spiele zu entwickeln, sollte während des Workshops ein sogenanntes Breakout produziert werden. Ein einfaches 2-D-Spiel, bei dem mit einem steuerbaren Block ein Ball so gelenkt werden soll, dass er andere Blöcke trifft, die sich am oberen Bildschirmrand befinden und diese so zum Verschwinden bringen. Viel galt es zu beachten. Bewegung sei, so erklärt  Supervisor Steffen, abhängig von der Zahl an Bildern, die der Computer pro Sekunde auswirft („Frames per second“ oder „FPS“). Diese verändert sich, je nachdem wie ausgelastet der Computer beziehungsweise die Grafikkarte ist. Für eine gleichmäßige Bewegung muss das normiert werden. Außerdem erkennt der Computer nicht automatisch die Grenzen des Bildschirms, sodass Spielobjekte im Nirwana verschwinden können. Durch eine sogenannten If/then-Schleife wurden innerhalb der Engine Grenzen für die Spielobjekte festgelegt. Gerade am Anfang gibt es viele Stolperfallen, erzählt Steffen. Wem jetzt die Finger jucken, der/die kann am 24. September zum Tag der offenen Tür im SAE-Institute in Bochum kommen und sich die Räumlichkeiten genauer anschauen.                              

 :Andreas Schneider