Für mehr Nachhaltigkeit und weniger Müll
Kommentar: Packt Tassen in die Taschen!
Foto: kac

 

Im Jahr ergibt das 40.000 Tonnen Müll, produziert durch Pappbecher in Deutschland. Diese Zahlen werden in dem Facebook-Video gezeigt, während ein Kamerateam unauffällig große, gedruckte Gedankenblasen über die Köpfe der KaffeetrinkerInnen schweben lässt. In den Blasen steht unter anderem „Der eine Becher … ist ja wohl 

nicht so schlimm“ oder „Ups, nicht an die Umwelt gedacht“. Mit der Aktion „#umfüllen“ möchten die VideomacherInnen die Gesellschaft dazu animieren, zweimal nachzudenken, ob sie wirklich wieder einen Kaffeebecher aus „Pappe“ brauchen. Denn tatsächlich bestehen diese nicht zu 100 Prozent aus reinem Papier.

Regelmäßig treffe ich mich mit FreundInnen auf dem Campus auf einen Kaffee. Oft erwischen wir uns mit Einwegbechern in der Hand. „Ach verdammt, ich wollte mir doch eine Tasse von Zuhause mitbringen, damit ich nicht ständig Müll produziere“, ärgert sich mein guter Freund Kai. Julian hingegen hat stets eine Tasse dabei. In den RUB-Cafeten findet Ihr nur Einwegzeug. An der TU Dortmund können Pfandtassen benutzt werden. Diese haben zudem noch einen Deckel, damit der Kaffee nicht überschwappt.

Was ich gar nicht verstehe, ist die Fahrlässigkeit mancher Menschen. Ein Szenario aus dem Edwards: Zwei Studentinnen bestellen sich artsy-fartsy-Milchgetränke, natürlich zum Mitnehmen. ABER sie gehen gar nicht raus!!!11 Sie setzen sich im Laden hin. „Warum habt ihr zum Mitnehmen bestellt?“, fragte ich sie. Sie erwiderten, das könne mir doch egal sein und mit den Bechern sei man cooler.

Tipps für die Umwelt 

Bitte Leute, seid so umweltbewusst und packt Euch Tassen in die Taschen. Falls der Fall eintritt, dass Ihr doch mal auf einen Einwegbecher zurückgreift, dann schmeißt den nicht sofort weg, auch den könnt Ihr mehr als einmal benutzen. Was der Umwelt auch hilft: Zumindest auf eine Tasse Kaffee am Tag verzichten, im Erzeugerland werden um die 140 Liter Wasser benötigt, um einen Kaffee herzustellen.

:Katharina Cygan