AStA und Autonomes AusländerInnen-Referat präsentieren Comedy Clash Vol. II
KabarettistInnenzusammenstoß im KuCaf
Foto: fatihland.de, Heiko Neumann Public Relations
Das erste Mal beim Comedy Clash im Kulturcafé dabei: Fatih Çevikkollu. Foto:  fatihland.de, Heiko Neumann Public Relations
Das erste Mal beim Comedy Clash im Kulturcafé dabei: Fatih Çevikkollu.

Am 7. Mai ist es wieder so weit: Der Comedy Clash 2014 im KulturCafé geht in die zweite Runde. Mit multikulturellen Comedy-Sternchen kann wieder gelacht und vor Freude geweint werden. Lachen mit Moderator Benaissa, sowie aus dem letzten Jahr bekannten Gesichtern: Hany Siam, Pu und Enissa Amani und einem zumindest auf der KulturCafé-Bühne neuen Comedian.

Erstmalig wurde diese Form von Kabarett am 29. November 2013 an der RUB veranstaltet, nachdem die Idee zum Comedy Clash Mitte 2013 entstanden war. Das Autonome AusländerInnen-Referat (AAR) und der AStA möchten eine vielfältige Campuskultur fördern, so entstand neben dem Poetry Slam der Comedy Clash, damit Studierende die Möglichkeit haben im KulturCafé einen Abend zu verbringen, bei dem man sicherlich viel lachen kann und Comedy ganz im Vordergrund steht. „So eine Art Comedy gab es vorher noch nicht an der Uni beziehungsweise vom AStA. 1Live Hörsaal-Comedy zum Beispiel schon, aber wir organisieren den Comedy Clash ja von Studis für Studis, versteht sich“,  so Mohamed Ali Saidi aus dem Kultrureferat des AStA.

Was ist ein Comedy Clash?

Der Ursprung liegt im Konzept des Poetry Slam, das international verbreitet ist. Im Gegensatz zum Poetry Slam, bei dem der Fokus auf dem gesprochenen Wort der KünstlerInnen liegt, lässt der Comedy Slam auch Musik und Requisiten zu. Der Ablauf eines Comedy Clashs ähnelt dem eines Slams: Oft werden die KünstlerInnen einer Veranstaltung in der Vorrunde in zwei Gruppen eingeteilt. Die Künstler tragen dann ihr Kurzprogramm vor, bei dem sie meistens ein vorgegebenes Zeitlimit haben. Das Publikum stimmt ab, welche  KünstlerInnen ins Finale kommen. In der zweiten Runde treten die FinalistInnen im gleichen Modus gegeneinander an, dann entscheidet wieder das Publikum, wer letztendlich den Abend gewinnt.

Bekannte Gesichter im KuCafé

Wieder dabei ist der Comedian Benaissa, der bereits beim ersten Comedy Clash im KulturCafé als Moderator und Comedian auftrat. Benaissa war schon zum Beispiel bei der 1Live Hörsaal-Comedy oder dem Quatsch Comedy Club in Berlin zu sehen und ist derzeit auf Deutschlandtour. Mit dabei waren auch beim ersten Mal Hany Siam, Pu und Enissa Amani, die Mitglieder der Gruppe RebellComedy. RebellComedy ist eine junge StandUp-Comedy-Show. Selbst bezeichnet sich die Gruppe als Alternative zu bestehenden Comedy-Formaten, RebellComedy bietet Unterhaltung für die neue Generation Deutschlands mit multikulturellem Publikum und Darstellern.

Erstmals mit dabei ist Fatih Çevikkollu, der Schauspieler und Kabarettist, der die Rolle des „Murat“ bei „Alles Atze“ verkörpert hat.

Mehr Clasher braucht das Land

Die Idee der ersten Veranstaltung sei gewesen, dass Studierende oder lokale Comedians die Möglichkeit bekämen, ähnlich wie beim Poetry Slam, im Battle gegeneinander anzutreten. Bekannte Comedians sollten im Rahmenprogramm auftreten. „Leider haben sich allerdings nicht sonderlich viele ‚Clasher‘ angemeldet“, erklärt Mohamed. Die Besucher hatten dennoch großen Spaß am Abend mit Benaissa und Co. Deshalb habe der AStA und das AAR entschieden, bei dieser Veranstaltung auf die Ausschreibung zunächst zu verzichten und feste Comedians zu buchen.

Comedy für alle

„Comedy ist sonst ja etwas, das von vielen gerne besucht werden würde aber meist am Preis scheitert. Hier ermöglichen wir vom Referat für Kultur, Sport und Internationalismus des AStA, in Kooperation mit dem Autonomen AusländerInnenreferat den Studis nun für ’n Appel und ’n Ei einen Abend mal eine etwas andere kulturelle Veranstaltung zu besuchen“, erläutert Mohamed.

:bsztermin

Campus Comedy Clash am 7. Mai

Campus Comedy Clash
7. Mai 2014
20 Uhr
KulturCafé, RUB
Eintritt VVK 2 Euro im KulturCafé
AK 3 Euro