Partnerschaft verlängert: VfL Bochum und Fiege bis 2021
Herber Beigeschmack
Foto: Ungry Young man (CC BY 2)
Die Partnerschaft bröckelt, aber bleibt weiterhin bestehen: Fiege und Bochum verlängern den Sponsoring-Vertrag bis 2021. Foto: Ungry Young man (CC BY 2)
Die Partnerschaft bröckelt, aber bleibt weiterhin bestehen: Fiege und Bochum verlängern den Sponsoring-Vertrag bis 2021.
Bochum und Fiege bleiben auch rund um das rewirpowerSTADION vereint: um fünf Jahre wurde das Engagement zwischen dem VfL Bochum und der Privatbrauerei Moritz Fiege verlängert. Bis 2021 dürfen sich Fans auf das gewohnt herbe Heimatbier freuen, doch bleibt eine Frage offen: Was wird aus dem „Ruhrstadion“?
 
„Das ist unser Bier“, sagt Wilken Engelbracht, kaufmännischer Vorstand des VfL Bochum auf der Pressekonferenz, um im selben Atemzug die Verlängerung der Partnerschaft mit Fiege zu verkünden: „Manchmal muss sich auch ein Finanzvorstand eingestehen, dass Geld nicht alles im Fußball sein darf“ und verweist damit auf die zähen Verhandlungen mit dem Premiumpartner, der seit 15 Jahren Sponsor und Bierzulieferer des Zweitligisten ist. 
 
Auch Jürgen und Hugo Fiege zeigen sich zufrieden: „Der VfL Bochum und das Bier von Fiege gehören einfach zusammen. Deshalb haben wir alles darangesetzt, die Partnerschaft erneut zu verlängern“.
 

Kein Köpi beim VfL! 

 
Im Vorfeld wurde über einen möglichen Einstieg der König-Brauerei aus Duisburg diskutiert, doch die Verantwortlichen des VfL dementieren die Meldung einer Boulevardzeitung über angeblich „weitfortgeschrittene Verhandlungen“. Somit bleibt die Privatbrauerei Moritz Fiege Premium-Partner für den Bochumer Fußballverein und kann zumindest sein Fußball-Sponsoring weiter aufrechthalten. 
 
Der zuvor diskutierte Einstieg von König Pilsener lag auf der Hand, hatte die Duisburger Brauerei bereits seit 2014 die exklusive Schanklizenz für Bochum Total von dem Bochumer Konkurrenten erworben. Auch beim Musical Starlight Express kommt das „Köpi“ mittlerweile aus den Zapfhähnen. 

Stadion-Sponsoring ungeklärt

Die Frage, wie das rewirpowerSTADION in Zukunft heißen wird, ist noch ungeklärt. Der seit 2006 laufende Vertrag mit den Bochumer Stadtwerken läuft am 30. Juni aus und wird nicht verlängert. Ob die Fans in Zukunft wieder in „ihrem“ Ruhrstadion die Spiele verfolgen können, entscheidet sich in den kommenden Wochen. 
 
:Tim Schwermer