Antirassistische Initiativen kritisieren die Operation Mos Maiorum
Europaweite Frontex-Polizeiaktion
Foto: Henning Mühlinghaus
Protest gegen Abschiebungsoffensive: Der Unmut gegen EU-Grenzschutzorganisation Frontex wächst. – Foto: Henning Mühlinghaus
Protest gegen Abschiebungsoffensive: Der Unmut gegen EU-Grenzschutzorganisation Frontex wächst.

Brutaler Friedensnobelpreisträger: In Zusammenarbeit mit dem starken asylpolitischen Arm der EU, Frontex, gehen insgesamt 18.000 PolizistInnen im Rahmen der Operation Mos Maiorum (lat. „Sitten der Vorfahren“: im Römischen Reich insbesondere zur Verteidigung des Imperiums) noch bis zum 26. Oktober auf Jagd nach Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung. Dabei wird auch das verbotene racial profiling angewendet, die Kontrolle von Geflüchteten nach dem Aussehen. Menschenrechtsorganisationen wie der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg warnen alle Menschen ohne Papiere, auf zu erwartende Kontrollen an Bahnhöfen, Flughäfen oder Autobahnen Acht zu geben.
 

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