Fit und munter daheim und draußen!
Es lebe der Sport
Bild:leda
Habt Ihr eine Yoga-Matte? Ansonsten könnt Ihr viele Übungen auch auf einer Decke, mit einem Handtuch (teilweise zusammengerollt), auf einer Isomatte oder dem Boden machen.
Habt Ihr eine Yoga-Matte? Ansonsten könnt Ihr viele Übungen auch auf einer Decke, mit einem Handtuch (teilweise zusammengerollt), auf einer Isomatte oder dem Boden machen.

Bewegung.Homeschooling, Homeoffice und digitales Semester. Es gab kaum eine Zeit, in der wir uns so lang zuhause befunden haben, wie jetzt. Da steht die alltägliche Bewegung oftmals im Hintergrund, da das lange Sitzen vor dem Computer ermüdend sein kann. Genau solche Phänomene kommen von der geringen Bewegung, die aktuell gegeben ist, schon nach sieben Tagen. Nach zehn Tagen sinkt bereits das Blutvolumen, sodass der Kreislauf sinkt. Nach 12 Tagen ohne Sport werden Hirn und Herz schlechter durchblutet. Ab dem 28. Tag wird weniger Fett abgebaut und ab dem 35. Tag sinkt der Cortisol-Gehalt und man hat weniger Energie. 
Falls Ihr Sportmuffel sein solltet, haben wir einige Tipps, wie Ihr mehr Energie bekommen könnt!

Indoor.

Ihr geht normalerweise ins Fitnessstudio, zu Sportkursen oder trainiert generell lieber in geschlossenen Räumen? Dies könnt Ihr oftmals auch in den eigenen vier Wänden machen. Neben Angeboten, die bereits vorher da waren, kommen aktuell auch viele hinzu, die Euch während der Pandemie fit halten sollen. Und dafür braucht Ihr häufig kein teures Trainingsequipment!

Wer den Hochschulsport vermisst, kann digital an Workout-Sessions teilnehmen. Bisher (Stand: 3. Mai) gibt es fünf Videos auf dem YouTube-Kanal der Ruhr-Universität; das kürzeste dauert hierbei knapp über acht und das längste fast 25 Minuten. Mehr als Sportklamotten und ein kleines bisschen Platz braucht Ihr nicht; bei ,,Kurzes Workout am Schreibtisch‘‘ müsst Ihr nicht mal aufstehen, also auch keinen Platz freiräumen. Übrigens: Das Video ,,Tabata-Workout at home‘‘ ist auf Englisch, somit können auch Interessierte ohne ausreichende Deutschkenntnisse daran teilnehmen. Wöchentlich wird ein neues Video veröffentlicht – wenn für Euch also noch nicht das passende dabei war, lohnt es sich trotzdem, immer mal wieder reinzuschauen.

Wer eine größere Auswahl sucht, wird auch auf YouTube fündig. Bei Sportarten, für die nicht viel Equipment benötigt wird, wie generelle Fitnessübungen, Cardio, Yoga oder Pilates gibt es große Mengen an kostenlosen Videos für Anfänger*innen und Fortgeschrittene.

Macht Ihr gerne Yoga? Dann könnt Ihr zum Beispiel auf dem Kanal ,,Yoga with Adrienne‘‘ fündig werden: Unter über 500 Videos gibt es nicht nur Yoga für unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, sondern auch für spezielle Körperregionen, zum Beispiel Yogaübungen gegen Rückenschmerzen. Oftmals wird auch erklärt, dass man eine Decke oder ähnliches nutzen kann, wenn man keine Yogamatte zuhause hat.

Wenn Ihr keine Anleitungen braucht, Euch aber trotzdem die Motivation fehlt: Auf Spotify gibt es einige Playlists mit Songs für jeweilige Sportarten – vielleicht hilft Euch die Atmosphäre ja.                        

:leda

Outdoor.

Einfach mal laufen und was Gutes tun

Die nötige Motivation fehlt, um vom Schreibtisch oder der Couch zu kommen? Kein Problem. Einfach die Laufschuhe anziehen und Spenden bei Werlaufen. Bis zum 30. Juni findet der virtuelle Spendenlauf von We can do More statt. Dort kann man die Blessed Adolf Kolping Education Foundation in Uganda unterstützen. Das einfache daran? Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einzig das folgen der Gruppe bei „Strava“ oder „Adidas Runtastic“ ist ausreichend.  Das Beste? Es gibt keine Vorgaben der Streckenlänge oder ein Zeitlimit. So zählt gemütliches Spazieren genauso, wie ein eigens initiierter Marathonlauf. Man kann in jedem Falle was Gutes tun.

 

 

 

 

Auf die Plätze … 

Die ersten Spielplätze werden ab dem 7. Mai geöffnet. Unter ihnen sind auch einige mit kleinen Sport- und Fitnessstätten. Das Wichtigste? Hierbei sollte nicht vergessen werden den Mindestabstand von 1,50 Meter zu gewährleisten. So empfehlen wir einzeln, oder höchstens zu zweit, diese Stätten zu besuchen. Falls keine fertige Sportstätte in der Nähe sein sollte, einfach mal in der Natur schauen. So kann auch ein herumliegender Stein oder Stamm als Gewicht als Hilfsmittel für das richtige Workout dienen. Falls sich sogar professionelles Equipment für eine ausgiebige Gym-Einheit im Haushalt befindet, kann auch damit draußen trainiert werden. Gerade große Flächen, wie im Westpark, bieten sich dafür an. Und vielleicht finden sich weitere Leute für ein Social Distancing Workout.

Wir wünschen Euch viel Spaß dabei, den Kreislauf in Wallung zu bringen und die damit verbundene Konzentration zu verbessern.                          

:bena

Co-Autor(in):