Studierende untertützen ausländische KommilitonInnen und unterrichten Deutsch als Fremdsprache
Es ist immer Zeit zu helfen
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Hand in Hand mehr erreichen: Das Zentrum für Fremdsprachenausbildung bildet ehrenamtliche DeutschlehrerInnen aus, um für Integration von Geflüchteten zu sorgen. Foto: Bedneyimages/Freepik.com
Hand in Hand mehr erreichen: Das Zentrum für Fremdsprachenausbildung bildet ehrenamtliche DeutschlehrerInnen aus, um für Integration von Geflüchteten zu sorgen.
Die Doktorandin Katrin Oemmelen engagierte sich für das Projekt „Berufsfeld Praktikum Deutsch als Fremdsprache – Refugees welcome“. Dabei handelt es sich um ein Test-Projekt des ZFA der RUB, das in vier Workshop-Terminen das ehrenamtliche Lehren vertiefte. 
 

„Action speaks louder than words“

 
„Mir haben einfach die menschenverachtende Nachrichten nicht gefallen“, so Katrin über die Medienberichterstattung zum Thema Flüchtlinge. Sie wollte etwas bewegen und nicht tatenlos darüber sprechen. „Ich kann leider keine Unmengen von Geld spenden und Taten sagen sowieso mehr als Worte.“ So entschied sich die   Doktorandin für Sozial- und Geowissenschaften, Geflüchteten an der RUB Deutsch beizubringen. Mit der Unterstützung des International Office unterrichtete Katrin mit einem Co-Lehrer eine Klasse von 19 TeilnehmerInnen 100 Stunden à 45 Minuten lang. Für Katrin hieß es also vier Stunden in der Woche den Deutschkurs leiten. Die Vorbereitungszeit ist noch nicht eingerechnet.
 

Mitmachen erwünscht

 
Katrin geht mit „schönen Erfahrungen und vielen kleinen Anekdoten“ aus dem Projekt heraus. Ein Rat für alle Studierenden, die sich auch dem Projekt anschließen wollen ist, „ergebnis- und erwartungsoffen zu sein.“
Dieses Wintersemester bildet der Bereich Deutsch als Fremdsprache wieder ehrenamtliche LehrerInnen aus.  Für diesen Kurs gibt es auch Credit Points. Für die Teilnahme am Projekt wird die Lehrtätigkeit zertifiziert. Wer Interesse hat, kann sich auf der ZFA-Seite informieren.
 
 

Infobox:

Wer jetzt ehrenamtlich aktiv werden will, aber in einem ganz anderen Feld, wie zum Beispiel in der Hochschulpolitik, in Kultur, oder als gesellschaftlicheR AktivistIn, findet an der RUB die Koordinierungsstelle für Ehrenamt und Engagement, KOFEE. 
Für weitere Informationen und um einen Überblick über das vielfältige Engagement-Angebot zu bekommen, schaut bei Sebastian Flack und David Kajdewicz vorbei, beide stehen Euch gerne zur Verfügung.
 
:Sarah Tsah
 
 
 
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