Warum es unverantwortlich ist, menschliches Leben zu produzieren
Eltern sind Arschlöcher
Foto: mar
Wir brauchen nicht noch mehr Kinder: Knallt das Vieh ab!
Wir brauchen nicht noch mehr Kinder: Knallt das Vieh ab!

Ich möchte spontan 3,5 Kilogramm Kotze aus meinem Leib herauspressen, wenn ich mir ansehe, was die Menschen auf dieser Erde so treiben. Das könnte vom Gewicht her (und ein bisschen vom Aussehen, schleimig und unförmig) ein Neugeborenes sein. Und dann kommt es mir glatt noch einmal hoch. Denn ein Kind in die Welt zu setzen, ist ein Akt größtmöglichen Egoismus.

Niemand auf dieser Welt wurde gefragt, ob er oder sie Lust hat, in dieser Welt zu leben. Die allerwenigsten haben das Glück, in eine Mittel- bis Oberklassefamilie hineingeboren worden zu sein. Ein großer Teil der Menschheit lebt zwischen Müll und Fäkalien.
In Europa leben wir hingegen in Luxus, selbst die ärmsten unter uns. Trotzdem bringen sich hierzulande jährlich auf 100.000 Menschen 12,5 selbst um. In Litauen – Nummer Eins an der Spitze der Suizidcharts – sind es sogar 34,1! Wie viele sich zumindest wünschen, nie geboren worden zu sein, darüber lässt sich nur spekulieren.

Über persönliches Glück lässt sich streiten. Vielleicht macht ein umfassender Wertewandel die Gesellschaft ja glücklicher.

Der Mensch – Krebsgeschwür des Planeten und seiner selbst

Dann wären wir aber immer noch selbstgenügsame und egoistische Parasiten. Selbst wenn sich wirklich alle um Fair-Trade-Bananen reißen würden: Den MinenarbeiterInnen, die unter Sklavenbedingungen nach seltenen Erden für unsere Handys schürfen, hilft das wenig. Genauso wenig wie dem Regenwald und dem aussterbenden Orang-Utan.

„Man kann sein Kind ja zu nachhaltigem Konsum erziehen“, hört man oft. Strom wird es trotzdem verbrauchen, sein Handy wird trotzdem in 12-Stunden-Schichten in China zusammengeschraubt und solange es noch Erdöl gibt, will das Kind nicht auf seine persönliche Mobilität verzichten. So wie unsere Gesellschaft funktioniert, kann man nur versuchen, weniger schlecht zu sein. Niemals wird man gut.

Jeder Mensch in unserer Gesellschaft erzeugt Leid und Zerstörung. Und das nur, weil zwei Menschen egoistisch genug waren, einen zu erzeugen. Auf den Luxus des Fleischkonsums können viele doch auch verzichten, warum dann nicht auch darauf?

 

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